Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft
Gutes Essen Macht Dampf! In Kita & Schule

Was ist gesundes Essen?

Gutes Essen und Trinken sorgt für Antrieb: Eine gesunde und ausgewogene Ernährung mit ausreichend Flüssigkeitsnachschub ist der Treibstoff für die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit von Kindern und Jugendlichen. Aber es geht um mehr: genussvolles Essen in der Gemeinschaft ist Ausdruck von Freude und Geselligkeit. Wie Kinder und Jugendliche Ernährung erleben, prägt sie oft ein Leben lang. Damit Sie wissen, was wir meinen, wenn wir von „gutem Essen und Trinken“ sprechen, haben wir hier die Basis-Infos kompakt für Sie aufbereitet und sagen Ihnen, wo Sie weiterführende Informationen finden.

Warum gute Ernährung so wichtig ist


Kopf
Körper
Herz
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KOPF: GUTES ESSEN STEIGERT DIE GEISTIGE LEISTUNGSFÄHIGKEIT

1

VOLLKORN SORGT FÜR VOLLE KONZENTRATION

Unser Körper wandelt Zucker aus Vollkornprodukten langsamer in Energie um als aus Weißmehlprodukten. Der Blutzuckerspiegel steigt deshalb nur langsam an und bleibt über einen längeren Zeitraum auf einem Niveau. Dadurch bleiben wir länger fit und können uns besser konzentrieren.

DGE-QUALITÄTSSTANDARDS
FÜR KITA UND SCHULE

WAS STECKT DAHINTER? WAS IST AUSGEWOGENES ESSEN?
WIE KÖNNEN ELTERN DIE QUALITÄT DES KITA- UND SCHULESSENS BEWERTEN?


Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) hat Qualitätsstandards für eine ausgewogene und vollwertige Kita- bzw. Schulverpflegung definiert. Die Standards sind einfach umzusetzen. Sie machen das Essen nicht teurer, aber besser. Und sind von Wissenschaft und Bundesländern anerkannt. Wie gut das Kita- bzw. Schulessen wirklich ist, haben zwei aktuelle Studien herausgefunden. Wer mehr erfahren möchte, kommt hier zu den Studien:

Studie Kitaverpflegung

Studie Schulverpflegung

Der DGE-Qualitätsstandard hilft Eltern dabei, einzuschätzen, wie gut das Essen in der Schule oder Kita ihres Kindes ist. Zentrale Fragen sind: Wie oft kommen welche Lebensmittel auf den Tisch? Wie werden sie zubereitet? Und wie sind die Rahmenbedingungen beim Essen? Wir haben anhand des Qualitätsstandards Checklisten erarbeitet, die Ihnen helfen, das Essen in der Schule bzw. Kita Ihres Kindes zu bewerten.

Checkliste Kita

Checkliste Schule

Lebensmittel

Getreide und Kartoffeln sind ein gutes Fundament

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Getreide und Kartoffeln sind ein gutes Fundament

Getreide bzw. Getreideprodukte und Kartoffeln sind der Grundstoff für eine ausgewogene Ernährung und stehen täglich auf dem Speiseplan – mindestens einmal pro Woche als Vollkornvariante. Industriell hergestellte Kartoffelerzeugnisse wie zum Beispiel Pommes Frites, Kroketten oder Kartoffelpüree sind lecker, aber nur in Maßen zu genießen.

Gemüse und Salat gibt's jeden Tag

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Gemüse und Salat gibt's jeden Tag

Gemüse, Hülsenfrüchte oder Salat liefern Ihrem Kind viele wichtige Nährstoffe und gehören jeden Tag auf den Teller – am besten sind zweimal pro Woche Rohkost oder Salat dabei.

Obst macht den Speisezettel bunt

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Obst macht den Speisezettel bunt

Obst ist nicht nur gesund, sondern auch lecker. Alle zwei bis drei Tage sollte eine gehörige Portion Obst auf dem Speiseplan stehen – egal ob geschnitten oder gerührt.

Milch & Co. sorgen für
Kraft und gute Zähne

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Milch & Co. sorgen für Kraft und gute Zähne

Milchprodukte haben einen hohen Eiweiß- und Calciumanteil, das ist besonders wichtig für Muskeln und Knochen. Käse, Joghurt, Quark und Co. landen deshalb mindestens zweimal pro Woche auf dem Teller.

Fleisch, Wurst, Fisch und Ei
gibt's nicht zu oft

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Fleisch, Wurst, Fisch und Ei gibt's nicht zu oft

Wie oft gibt es Fleisch und Wurst in Schul- und Kitamittagessen? Das muss nicht täglich sein – zweimal pro Woche reicht völlig. Am besten einmal als mageres Muskelfleisch. Und dazu im Idealfall einmal pro Woche Seefisch – vorausgesetzt er stammt nicht aus überfischten Beständen. Sogenannter Fettfisch (z.B. Makrele, Hering) ist besonders reich an Omega-3-Fettsäuren und kann deshalb gerne alle zwei Wochen auf dem Speiseplan stehen. Fischstäbchen dagegen sollte es besser nicht öfter als alle zwei Wochen geben.

Fette und Öle sind nicht
immer die "Bösen"

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Fette und Öle sind nicht immer die "Bösen"

Gute Fette und Öle liefern wichtige Nährstoffe. Rapsöl gehört zu den „Guten“, weil es reich an Omega-3-Fettsäuren ist und ist deshalb Standard in der Schul- oder Kitaküche.

Getränke sind immer
dabei

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Getränke sind immer dabei

Ohne Wasser läuft nichts. Am besten eignet sich Trinkwasser (Leitungswasser). Das ist kostengünstig und gut kontrolliert.

Zubereitung

ABWECHSLUNG MACHT LAUNE


Eine Faustregel lautet: Mahlzeiten sollten sich frühestens nach vier Wochen wiederholen. Und: Auf den Tisch kommt, was es saisonal gerade gibt. Außerdem müssen Vegetarier sich nicht mit den Beilagen begnügen, sondern haben ein Gericht zur Auswahl. 

RÜCKSICHT AUF SPEZIELLE GEWOHNHEITEN UND BEDÜRFNISSE


Geschmäcker sind so verschieden wie die Menschen. Klar, dass man nicht jedem gerecht werden kann. Aber eine gute Schul- oder Kitaküche passt sich an ihre Gäste an und berücksichtigt kulturell, religiös oder regional geprägte Essgewohnheiten. Dabei sind Kinder und Jugendliche mit Allergien und Lebensmittelunverträglichkeiten nicht zu vergessen.

LIEBER KRÄUTER STATT FETT, ZUCKER UND SALZ


Speisen müssen nicht in Fett baden, um lecker zu schmecken. Es gibt auch fettarme Methoden der Zubereitung – Frittiertes und/oder Paniertes kommt höchstens einmal pro Woche auf den Tisch. Zucker und Salz sind sparsam einzusetzen. Kräuter dagegen üppig, am besten frisch oder tiefgekühlt.

ALLES EINE FRAGE DER GUTEN TEMPERATUR


Was die Temperatur von Speisen angeht, gibt es klare Regeln: Kalte Speisen sind bei maximal 7 Grad Celsius zu lagern, transportieren oder auszugeben. Bei warmen Speisen müssen es mindestens 65 Grad Celsius sein. Warmgehalten wird nicht länger als drei Stunden – also von der Entnahme aus dem Gargerät bis zur Ausgabe an das letzte Kind.

GARMETHODEN: ES GEHT AUCH NÄHRSTOFFSCHONEND


Was bringt das beste Gemüse, wenn es nach stundenlangem Garen keine Nährstoffe mehr enthält? Gemüse und Kartoffeln sind so zuzubereiten, dass Vitamine und Nährstoffe weitgehend erhalten bleiben.

SPEISEPLÄNE, DIE JEDER VERSTEHT


Was gibt es denn heute? Speisepläne sind am besten vorab zugänglich, übersichtlich und verständlich aufbereitet. Alles sollte leicht verständlich und kindgerecht erklärt sein – also keine Fachbegriffe. Bei Fleisch- und Wurstwaren sowie bei Fisch ist die Tierart angegeben.

Lebenswelt

GUTES ESSEN BRAUCHT RAUM UND ZEIT


Essen unter Zeitdruck macht keinen Spaß. Die Essenspause sollte mindestens 60 Minuten umfassen, Pausen zum Spielen zählen nicht dazu. Die Mahlzeiten werden in einem dafür vorgesehenen Raum ausgegeben und verzehrt.

 

        ESSENSPAUSE MINDESTENS

DIE WICHTIGSTEN EMPFEHLUNGEN AUF EINEN BLICK


  • Obst und Gemüse in Massen!
  • Fleisch in Maßen, Fisch dafür häufiger.
  • Vollkorn hat Vorrang. Brot, Nudeln oder Reis bieten Abwechslung.
  • Mager tut’s auch – besonders bei Fleisch und Milchprodukten
  • Frische sticht – wenn es an die Auswahl der Lebensmittel, die Zubereitung und die Aufbewahrung geht.
  • Abwechslung macht’s ist das oberste Gebot bei der Speiseplanung.
  • Genuss entscheidet. Stimmen Geschmack und Atmosphäre beim Essen, ist das Ziel erreicht.
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Das geht noch besser!


Wie bekommt der Körper genug Vitamin D?
Wenn wir genug Obst und Gemüse essen.
Durch Sonneneinstrahlung im Sommer über die Haut.
Wenn wir viele proteinhaltige Speisen essen.
Der menschliche Körper bildet Vitamin D selbst durch Sonnenbestrahlung (UVB-Licht). Eine Faustregel lautet: Wer im Sommer ein Viertel des Körpers, also Gesicht, Hände und Teile von Armen und Beinen, zehn bis 20 Minuten unbekleidet der Sonnenbestrahlung aussetzt, bildet genügend Vitamin D und legt Vorräte für den Winter an. Denn der Körper speichert das Vitamin D.
Wie lange darf Essen maximal warm gehalten werden?
2 Stunden
3 Stunden
5 Stunden
Warmgehalten wird am besten nicht länger als drei Stunden – also von der Entnahme aus dem Gargerät bis zur Ausgabe an den letzten Tischgast. Bei längeren Warmhaltezeiten leiden Geschmack und Qualität.
Viel Obst und Gemüse essen ist gesund. Wie viel Portionen Obst und Gemüse sollten täglich mindestens auf dem Speiseplan stehen?
5 Portionen
7 Portionen
9 Portionen
Schon 5 Portionen Gemüse und Obst täglich reichen laut Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung aus, um Krankheitsrisiken zu senken. Auch für Kinder lässt sich der Bedarf ganz einfach ausrechnen: Das Maß für eine Portion ist die eigene Hand. Daraus ergeben sich dann Mengen, die zu Alter und zur Körpergröße passen.
Warum ist Vollkorn so gesund?
Weil Vollkornprodukte weniger Schadstoffe enthalten.
Vollkorn ist gar nicht gesünder als Weißmehl. Das ist ein Mythos.
In Vollkornerzeugnissen bleibt das gesamte Korn erhalten. Und in den Randschichten des Korns befinden sich besonders viele Nährstoffe.
„Vollkorn“ heißt: Das Korn bleibt, einschließlich des Keimlings und den Randschichten erhalten (die äußere Fruchtschale kann entfernt sein). In den Randschichten des Korns sind besonders viele Nährstoffe enthalten, weshalb Vollkornprodukte wesentlicher Bestandteil einer gesunden Ernährung sind. Ein weiterer Vorteil: Vollkornprodukte sättigen nachhaltig, da sie den Blutzuckerspiegel nur langsam ansteigen lassen.
Erwachsene sollen mindestens 1,5 Liter Flüssigkeit am Tag trinken. Gilt das auch für Kinder?
Ja, Kinder benötigen die gleiche Flüssigkeitsmenge wie Erwachsene.
Nein, sie benötigen etwas weniger Flüssigkeit. Die DGE empfiehlt etwa einen Liter pro Tag.
Am besten trinken Kinder sogar etwas mehr, weil sie viel herumtollen.
Kinder brauchen relativ viel Flüssigkeit – laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung fast einen Liter pro Tag. Der Grund: Der Wasseranteil in ihrem Körper ist noch höher als bei Erwachsenen. Trinken Kinder zu wenig, kann es bei ihnen schnell zu Schwindel, Müdigkeit und Kopfschmerzen kommen. Kinder toben und tollen herum, auch deshalb benötigen sie gerade an heißen Sommertagen ausreichend Flüssigkeit. Geeignete Durstlöscher sind Mineralwasser, ungesüßte Kräuter- oder Früchtetees oder Fruchtsaftschorlen. Je jünger Kinder sind, desto wichtiger ist, dass sie genug trinken. Wieviel Flüssigkeit Kinder brauchen ist natürlich auch von ihrem Alter abhängig. Detaillierte Informationen dazu finden Sie bei der Deutschen Gesellschaft für Ernährung.

Was können Eltern in der Familie tun? – Rezepte und Ideen

Rezepte

EINFACHE REZEPTE ZUM NACHMACHEN


Vollkornbrot mit Thunfischcreme

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Vollkornbrot mit Thunfischcreme

  • 1 Tomate, einige Zwiebelwürfel
  • 1/2 Dose Thunfisch
  • 2 Scheiben Vollkornbrot
  • Salatcreme
  • Salz
  • Pfeffer

Vollkornbrötchen mit
Schinken

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Vollkornbrötchen mit Schinken

  • 1 Vollkornbrötchen
  • Salatcreme
  • roher Schinken
  • 1-2 Salatblätter

Käsesandwich

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Käsesandwich

  • 1 Scheibe Vollkornbrot
  • Butter (oder Salatcreme, milder Senf, Kräuterfrischkäse)
  • Schnittkäse nach Geschmack
  • einige Scheiben Salatgurke

Club Sandwich

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Club Sandwich

  • 4 Scheiben geräucherte Hähnchenbrustfilets
  • Sandwichcreme
  • 3 Scheiben Vollkorn-Sandwich-Toast
  • 2 Blätter Eisbergsalat
  • 1 Tomate.

Pausenmüsli

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Pausenmüsli

  • 1 kleiner Becher Naturjoghurt
  • etwas Obst (Banane, Apfel, Pfirsich, Weintrauben)
  • 2 EL ungesüßte Müslimischung nach Belieben

Paprikabrot

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Paprikabrot

  • 2 Blätter Kopfsalat
  • ½ rote Paprikaschote
  • 2 Scheiben Vollkornbrot
  • (Paprika)-Frischkäse

Roggenvollkornbrot
mit Eicreme und Käse

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Roggenvollkornbrot mit Eicreme und Käse

  • 3 TL Butter
  • 2 Scheiben Roggenvollkornbrot
  • 1 gekochtes Ei
  • 2 Streifen von roter
  • Paprika
  • 1 TL frische Schnittlauchringe
  • 2 Scheiben Käse mild

Schinken-
Frischkäse-Wrap

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Schinken-Frischkäse-Wrap:

  • 2 Tortillas
  • 100g Kräuterfrischkäse
  • 2 große Salatblätter (Eisberg)
  • 1 Tomate in Scheiben
  • 3-4 Scheiben Kochschinken
  • 1 Möhre, geraspelt. (Varianten möglich)

Bunte Spieße

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Bunte Spieße

  • 2 Scheiben Vollkornbrot
  • Frischkäse
  • nach Belieben Goudawürfel, Weintrauben, Salatgurke, Paprika, Kirschtomaten aufgespießt in die Brotbox legen

GESUNDE PAUSENBROTE FÜR KITA UND SCHULE


Der Snack für Zwischendurch füllt die Energiereserven Ihres Kindes auf. Egal ob Pausenbrot oder Knabberdose, abwechslungsreiche, leckere und gesunde Pausensnacks können Sie einfach zubereiten – ohne deshalb eine Stunde früher aufzustehen.

HIER FINDEN SIE EINIGE ANREGUNGEN:


  • Gemüse und Obst macht´s bunt
    Jedes Pausenbrot können Sie einfach aufwerten, indem Sie es mit buntem Gemüse oder Obst (z.B. Möhren, Gurken, Kohlrabi, Paprika, Cocktailtomaten) garnieren. Am besten schön kleingeschnitten in einer gut schließenden Frischhaltebox mitgeben. Frisches Obst ebenfalls kleinschneiden, bei Äpfeln ein paar Spritzer Zitronensaft nicht vergessen, damit sie nicht braun werden. Je nach Jahreszeit vielleicht noch Trauben, Mandarinen oder eine Birne dazu: Fertig ist der leckere Pausensnack.
  • Abwechslung tut gut
    Jeden Tag das gleiche Graubrot in der Brot-Dose würde Sie auch traurig stimmen, oder? Es gibt so viele leckere Brotsorten vom Möhrenbrot über Mehrkornbrot bis zum Früchtebrot. Sorgen Sie bei der Auswahl der Brotsorte – und natürlich beim Belag – für Abwechslung!
  • Geknabbert wird, was in die Dose kommt
    Eine leckere und gesunde Alternative zu Süßigkeiten sind zum Beispiel Nüsse, Trockenobst, Studentenfutter oder Vollkorn-Plätzchen. Bringen Sie Ihr Kind auf den Geschmack!
  • Gutes Timing
    Damit Sie morgens nicht in Stress geraten, können Sie den Belag schon am Vorabend zubereiten. Wichtig ist: Das Brot erst morgens belegen. Sonst wird´s matschig. Ein Salatblatt zwischen Brot und Belag verhindert zusätzlich das Durchweichen. Tipp: Machen Sie sich selbst doch gleich ein Brot mehr für die eigene Pause.

Aktiv werden - Tipps


MACHEN SIE ZUSAMMEN DEN QUALITÄTSCHECK Wie schmeckt es Ihrem Kind in Kita oder Schule? Gehen Sie der Sache Zuhause gemeinsam auf den Grund und erfassen Sie die Qualität der Verpflegung. Ihr Kind hat sicherlich eine Meinung und kann eigene Ideen einbringen. Der Essenskalender ist ein Fragebogen, den Sie gemeinsam mit Ihren Kindern ausfüllen können.
 Essenskalender 

PROBIEREN GEHT ÜBER STUDIEREN Der wöchentliche Großeinkauf steht an? Dann nehmen Sie Ihr Kind doch mit. Wenn Sie Ihrem Kind etwas über gesunde Ernährung beibringen wollen, beziehen Sie es am besten in die Speiseplanung und die Zubereitung ein. Sie werden sehen: was Kinder selbst mit ausgewählt oder sogar mit zubereitet haben, schmeckt ihnen auch.

SORGEN SIE FÜR LECKERE PAUSENSNACKS Es muss nicht immer Wurstbrot sein. Geben Sie Ihrem Kind einen leckeren Pausensnack mit und bringen Sie ein wenig Farbe ins Spiel – zum Beispiel mit Obst und Gemüse. Hier finden Sie einige Tipps und Rezeptvorschläge, die wenig Arbeit machen.
Rezepte für gesunde Pausenbrote und Snacks 

GEHEN SIE SELBST MIT GUTEM BEISPIEL VORAN Auch wenn es manchmal nicht so scheinen mag, Sie prägen den Ernährungsstil Ihres Kindes ganz entscheidend mit. Greifen Sie nicht auch mal gerne auf die Fertignudeln zurück und essen zwischen Tür und Angel? Klar, manchmal ist das im engen Familien-Zeitmanagement gar nicht anders möglich und auch völlig in Ordnung. Aber grundsätzlich gilt: Gehen Sie mit gutem Beispiel voran. Nehmen Sie sich Zeit für die Auswahl der Zutaten, für die Zubereitung und zum Essen. Wie wäre es mit einem Familien-Kochabend? Machen Sie das gemeinsame Essen zur Genusssache.

Erklären

WARUM IST GUTES ESSEN ZU HAUSE WICHTIG?


Gute Ernährung fängt in der Familie an. Kinder und Jugendliche nehmen Ess- und Tischgewohnheiten von zu Hause mit – oft ein Leben lang. Essen Sie selbst mit Genuss? Macht Ihnen die Zubereitung von Speisen Freude? Legen Sie Wert auf gesunde Ernährung? Ist Ihnen eine gemütliche Umgebung beim Essen wichtig? All das sind Anhaltspunkte dafür, welche Essgewohnheiten Kinder von zu Hause mitbringen. Als Eltern können Sie mit gutem Beispiel vorangehen. Das macht schon eine Menge aus. Außerdem können Sie Ihr Kind am besten für gutes Essen und neue Geschmäcker begeistern, indem Sie es zum Einkauf mitnehmen oder beim Kochen und Backen mitmachen lassen. Denn was Kinder selbst ausgesucht oder gekocht haben, schmeckt ihnen meistens auch. 

Bundesernährungsminister Christian Schmidt zur Kampagne "Macht Dampf!"

Wie gut ist das Mittagessen in Deutschlands Kitas und Schulen?

Rund 5 Millionen Kinder und Jugendliche werden in Deutschlands Kitas und Schulen ganztägig betreut und essen dort zu Mittag. Tendenz steigend. Aber was kommt da eigentlich auf den Teller? Die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg befragte bundesweit Kitas sowie Schulleitungen, Schulträger und Schüler.


Zu wenig Gemüse, zu viel Fleisch: Das Mittagessen in den Schulen erfüllt nur teilweise den DGE-Qualitätsstandard.

erfüllt
nicht erfüllt

Täglich Gemüse

 

8 x Salat/Rohkost

in 20 Verpflegungstagen

Max. 8 x Fleisch/Wurst

in 20 Verpflegungstagen

Nur 4 x Seefisch

in 20 Verpflegungstagen


Der DGE-Qualitätsstandard ist noch nicht überall bekannt.

Bekanntheitsgrad

Rund 5 Millionen Kinder und Jugendliche werden in Deutschlands Kitas und Schulen ganztägig betreut und essen dort zu Mittag. Tendenz steigend. Aber was kommt da eigentlich auf den Teller? Die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg befragte bundesweit Kitas sowie Schulleitungen, Schulträger und Schüler.


Zu wenig Rohkost und Salat, zu viel Fleisch: Das Mittagessen in den Kitas erfüllt nur teilweise den DGE-Qualitätsstandard.

erfüllt
zu 75% und mehr erfüllt
nicht erfüllt

Täglich Gemüse

 

8 x Salat/Rohkost

in 20 Verpflegungstagen

Max. 8 x Fleisch/Wurst

in 20 Verpflegungstagen

Nur 4 x Frittiertes

in 20 Verpflegungstagen


Der DGE-Qualitätsstandard wird nur in einem Drittel der Kitas umgesetzt. Kitas, die ihn umsetzen, machen gute Erfahrungen.

DGE-Qualitätsstandard
andere Standards
keine externer Standard
keine Angabe

Fragen und Expertenantworten

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Wissenswertes über Lebensmittel

Das kommt auf den Tisch – Wissenswertes über Lebensmittel


Fischstäbchen sind die einzige "Fischform", die mein Kind isst. Ist frittierter Fisch auch gesund?

Der in Fischstäbchen enthaltene Fisch hat zwar die gleichen Nährstoffe wie beispielsweise gedünstete oder gebratene Fischfilets. Allerdings haben Fischstäbchen oft einen hohen Fett- und Kalorienanteil durch Panade und frittierte Zubereitung. Anstatt in der Pfanne können Sie die Fischstäbchen im Backofen oder im Heißluftdämpfer zubereiten – das senkt den Fettanteil zumindest ein wenig. Trotzdem ist eine gute Faustregel für das Essen in Kitas und Schulen: Frittierte und/oder panierte Lebensmittel gibt es maximal 4-mal innerhalb von 20 Tagen. Das gilt auch für andere frittierte Lebensmittel wie Kroketten, Pommes frites, Wedges oder panierte Schnitzel.

Täglich Obst und Gemüse – kann das auch jeden Tag Apfel und Tomate sein?

Jeden Tag Apfel und Tomate ist besser als nichts. Grundsätzlich ist Vielfalt aber besonders wichtig. Denn zur Deckung der unterschiedlichen Nährstoffbedarfe – insbesondere durch verschiedene Vitamine – braucht der Körper unterschiedliches Obst und Gemüse. Am besten orientieren Sie sich daran, was es saisonal gerade gibt. Ein gemeinsamer Besuch auf dem Markt oder im Supermarkt ist auch eine gute Gelegenheit, Kinder in Einkauf und Zubereitung einzubeziehen. Denn was Kinder selber ausgewählt und zubereitet haben, schmeckt ihnen in der Regel auch.

Nudeln mit Ketchup, jeden Tag. Das würde mein Kind am liebsten essen. Ist das so schlimm?

Kinder haben manchmal phasenweise eine Vorliebe für bestimmte Lebensmittel. Das ist ganz normal. Trotzdem haben Sie als Eltern Möglichkeiten, Einfluss zu nehmen und Kindern den Geschmack von unterschiedlichen Lebensmitteln näher zu bringen. Denn gerade, was bei kleinen Kindern auf den Tisch kommt, prägt sie ein Leben lang und Sie können so die Weichen stellen für eine gesunde Lebensweise. Wenn es jeden Tag Nudeln sein sollen, sind Vollkornnudeln zu bevorzugen. Von Ketchup ist wegen des hohen Zuckergehalts aber eher abzuraten. Bei der Zubereitung der Sauce ist Ihrer Fantasie keine Grenze gesetzt. Hier können Sie zahlreiche Alternativen ausprobieren (Tomatensauce, Pilzsauce, Pesto etc.).

Was sind Hülsenfrüchte? Und welche Nährstoffe enthalten sie?

Hülsenfrüchte sind reife, luftgetrocknete Samen der so genannten Schmetterlingsblütler (Leguminosen). Sie zählen zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt. Die wichtigsten Vertreter kennt jeder: Das sind Erbsen, Bohnen, Linsen und Sojabohnen. In der Regel werden Sojabohnen nicht direkt verwendet, sondern zu Produkten wie Sojamehl, Sojasoße, Sojamilch, Sojaöl oder Tofu verarbeitet. Hülsenfrüchte enthalten viel wertvolles pflanzliches Eiweiß und sättigen deshalb nachhaltig Daneben verfügen Hülsenfrüchte – je nach Sorte – über einen hohen Anteil an wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen wie zum Beispiel Kalium, Magnesium und Eisen.

Warum ist Vitamin D für Kinder so wichtig? Wie bekommt der Körper genug Vitamin D?

Der menschliche Körper bildet Vitamin D selbst durch Sonnenbestrahlung (UVB-Licht). Eine Faustregel lautet: Wer ein Viertel des Körpers, also Gesicht, Hände und Teile von Armen und Beinen, zehn bis 20 Minuten unbekleidet der Sonnenbestrahlung aussetzt, bildet genügend Vitamin D. Zwischen Oktober und März ist die Sonne in Deutschland nicht stark genug. Allerdings kann der Körper Vitamin D speichern und ist über den Winter gut versorgt, wenn er bis zum Ende des Sommers genügend Vitamin D aufgenommen hat. Bewegung im Freien bei Sonnenschein ist also gut. Nur wenige Lebensmittel enthalten Vitamin D in bedeutenden Mengen. Dazu gehören besonders Fettfische (z. B. Hering und Makrele), in deutlich geringerem Maße Leber, mit Vitamin D angereicherte Margarine, Eigelb und einige Speisepilze.

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Fleisch, Fleischzubereitung und Fleischerzeugnis?

Fleisch heißen alle genießbaren Teile von warmblütigen Tieren, die zur menschlichen Ernährung geeignet sind. Als Fleischzubereitung bezeichnet man Fleisch, das zerkleinert, gewürzt oder einem Bearbeitungsverfahren unterzogen wurde – jedoch ohne die Muskelfaserstruktur des Fleisches zu verändern. Dazu gehört zum Beispiel mariniertes Fleisch. Fleischerzeugnisse haben dagegen einen hohen Verarbeitungsgrad und weisen nicht mehr die typischen Merkmale von Fleisch auf. Dies kann unter anderem durch Erhitzen oder Reifen entstehen. Dazu zählen unter anderem Schinken oder Wurstwaren wie Salami, Leberwurst und Bockwurst sowie gestückeltes bzw. durch den Fleischwolf gedrehtes Fleisch wie Gulasch, Geschnetzeltes und Hackfleisch.

Mein Kind mag am liebsten weißen Reis, gibt es nährstoffreichere Alternativen?

Naturreis wird im Gegensatz zu weißem Reis nicht geschält, geschliffen und poliert. Dadurch enthält er die Vitamin-B-reichen Außenschichten sowie den Keim. Vielleicht mag Ihr Kind auch gerne Parboiled-Reis, der mit dem Parboiled-Verfahren behandelt wird. Durch Dämpfung gelangen die wasserlöslichen Vitamine und Mineralstoffe aus den Außenschichten und dem Keim ins Innere des Reiskorns. So bleiben trotz Schälen und Polieren nennenswerte Mengen an Vitaminen und Mineralstoffen erhalten. Weitere Vorteile sind: Im Geschmack unterscheidet sich Parboiled-Reis nicht von anderem weißen Reis, das Verfahren verkürzt die Kochzeit und verhindert das Verkleben.

Wie oft dürfen Kartoffel-Fertigprodukte laut DGE-Standard auf den Tisch kommen?

Kartoffel-Fertigprodukte sind zum Beispiel industriell hergestellte Pommes Frites, Kroketten oder Bratkartoffeln. Wegen ihres hohen Verarbeitungsgrades zählen sie zu den sogenannten Kartoffelerzeugnissen und sollten laut DGE-Qualitätsstandard nicht öfter als 4-mal innerhalb von 20 Tagen auf den Tisch von Kitas und Schulen kommen. Das gilt auch für frittierte Kartoffeln, also Pommes Frites.

Welche Getreidearten gibt es? Warum ist Vollkorn so gesund?

Getreide ist die Hauptnahrungsquelle für den Menschen und ein wichtiger Nährstofflieferant. Insgesamt gibt es sieben Getreidearten: Weizen, Gerste, Roggen, Hafer, Mais, Reis und Hirse. Getreidekörner isst man in der Regel nicht roh, sondern in Form von Getreideerzeugnissen wie Mehl, Flocken, Graupen, Grieß und Grütze. „Vollkorn“ heißt, dass ein Getreideerzeugnis zu einem großen Bestandteil (90 bis 100 Prozent) aus Vollkornmehl oder -schrot besteht. Das Korn bleibt, einschließlich des Keimlings und den Randschichten (die äußere Fruchtschale kann entfernt sein) erhalten. Alle Getreidearten gibt es auch als Vollkornvariante zum Beispiel als Vollkornbrot, Natur-/Vollkornreis, Vollkornmehl, Vollkornnudeln oder Vollkorngetreideflocken. In den Randschichten des Korns sind besonders viele Nährstoffe enthalten, weshalb Vollkornprodukte wesentlicher Bestandteil einer gesunden Ernährung sind. Ein weiterer Vorteil: Vollkornprodukte sättigen nachhaltig, da sie den Blutzuckerspiegel nur langsam ansteigen lassen.

Mein Kind liebt fertigen Fruchtjoghurt. Ist das gesund?

Fertige Fruchtjoghurts haben in der Regel einen hohen Zuckergehalt, so dass je nach Menge des zugesetzten Zuckers der Fruchtjoghurt viele Kalorien haben kann. Auch ein fettarmer Fruchtjoghurt kann so ein kalorienreiches Lebensmittel sein. Außerdem ist der Fruchtgehalt in fertigen Fruchtjoghurts meist niedrig. Machen Sie den Fruchtjoghurt doch einfach selbst mit Naturjoghurt, frischen Früchten und einem Klecks Honig. Vielleicht kommt Ihr Kind auf den Geschmack.

Zählen Kuchen, Muffins etc. als Süßigkeiten, wenn sie aus Vollkorn-Teig sind?

Kuchen und andere Backwaren aus Vollkorn-Teig sind konventionellen Backwaren aus Weißmehl vorzuziehen. Dennoch entscheidet der Zuckergehalt darüber, ob es sich um eine Süßigkeit handelt. Dieser ist bei allen Backwaren wie Kuchen oder Plätzchen gewöhnlich sehr hoch, weshalb sie als Süßigkeit eingestuft werden.

Warum gehören Müsliriegel und viele Cerealien, die doch eigentlich gesund sein sollen, zu den Süßigkeiten?

Müsliriegel enthalten zwar gesunde Cerealien, haben gleichzeitig aber auch einen hohen Zuckergehalt. Deshalb sind sie als Süßigkeiten zu werten und stehen am besten entsprechend selten auf dem Speiseplan. Auch die Produkte, die in den Supermärkten häufig im Regal mit Cerealien stehen, sind wegen ihres immensen Zuckergehalts den Süßigkeiten zuzuordnen. Hier schauen Eltern am besten auf die Nährwertangaben der Verpackung.

Oft wird als Beilage zum Mittagessen Blattsalat angeboten. Stimmt es, dass Blattsalat wenige Nährstoffe hat?

Blattsalate verfügen über einen hohen Wasseranteil und wenige Kalorien, liefern aber dennoch viele wertvolle Pflanzenstoffe. So wirkt frischer Blattsalat beispielsweise antioxidativ, das heißt, er bindet schädliche freie Radikale. Gleichzeitig liefert Blattsalat Ballaststoffe, die sich positiv auf die Verdauung und den Stoffwechsel auswirken. 

In Sachen Fleischkonsum hört man so viele unterschiedliche Meinungen: Wie oft sollte mein Kind denn nun Fleisch essen?

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt, dass Kita-Kinder im Alter von 1 bis 4 Jahren maximal 80 Gramm Fleisch pro Woche in der Mittagsverpflegung erhalten. Pro Tag sollten Kinder dieser Altersstufe insgesamt nicht mehr als 30 bis 35 Gramm Fleisch und Wurstwaren verzehren.

Für Kita-Kinder im Alter von 4 Jahren bis zur Vollendung des 7. Lebensjahres empfiehlt die DGE maximal 100 Gramm Fleisch pro Woche. Der tägliche Verzehr sollte in dieser Altersstufe 40 Gramm nicht überschreiten.

Für Schulkinder bis zur Vollendung des zehnten Lebensjahres lautet die Empfehlung: maximal 140 Gramm Fleisch pro Woche. Pro Tag sollten Kinder in diesem Alter nicht mehr als 50 Gramm Fleisch essen.

Ältere Schulkinder (10 bis 19 Jahre) können in der Mittagsverpflegung pro Woche laut DGE 150 Gramm Fleisch erhalten. Je nach Alter und Geschlecht sollte die tägliche Fleischportion nicht mehr als 60 bis 85 Gramm sein.

Mein Kind ist Vegetarier: Was muss ich beachten, damit es trotzdem mit allen Nährstoffen versorgt ist?

Möchte sich ihr Kind vegetarisch ernähren? Das ist kein Problem, solange Sie darauf achten, dass es mit bestimmten Nährstoffen versorgt ist. Eine wichtige Rolle spielt dabei Eisen. Wer auf Fleisch verzichtet, muss andere eisenreiche Lebensmittel essen, um den Bedarf zu decken, beispielsweise Getreideprodukte aus Vollkorn, Gemüsearten wie Erbsen, Fenchel, Mangold, Schwarzwurzeln sowie Hülsenfrüchte. Der Körper kann das in den pflanzlichen Lebensmitteln enthaltene Eisen zudem besser gemeinsam mit einem Vitamin C-reichen Lebensmittel (z. B. Paprika, Brokkoli, Zitrusfrüchte oder einem Glas Orangensaft) aufnehmen. Es ist außerdem empfehlenswert, Milch oder Milchprodukte nicht gleichzeitig mit eisenhaltigen Lebensmitteln zu essen, da Calcium die Aufnahme von Eisen verschlechtert.

In unserem Kindergarten enthält fast jede Mahlzeit Geschmacksverstärker, Konservierungsmittel, Aromen, Farbstoffe und Antioxidationsmittel. Wie ist das zu bewerten?

Generell gilt: Alle zugelassenen Lebensmittel-Zusatzstoffe sind nicht gesundheitsschädlich. Allerdings sollen Kinder im Sinne der Geschmacksbildung die Geschmacksvielfalt von natürlichen Lebensmitteln kennenlernen. Deshalb empfiehlt es sich, in der Kita-Verpflegung prinzipiell Produkte ohne Geschmacksverstärker oder künstliche Aromen zu verwenden. Ein Tipp: Mit der Checkliste „Kita-Verpflegung" können Sie festhalten, was wann auf den Tisch kommt, und erhalten so eine gute Grundlage für das Gespräch mit der Kita-Leitung und dem Caterer.

Warum werden fettreduzierte Lebensmittel empfohlen? Sind reduzierte Lebensmittel nicht immer schon "verändert"?

Die meisten fettreduzierten Lebensmittel oder sogenannte „light“-Produkte sind verändert. So ist bei fast allen fettreduzierten Fruchtjoghurtsorten der Zuckeranteil erhöht und bei fettarmer Wust oftmals der Salzanteil höher. Manchmal werden auch Süßstoffe verwendet, um Zucker und Fett zu sparen und die Kalorien zu senken.
Um Kindern den natürlichen Geschmack von Lebensmitteln nahezubringen, empfehlen wir daher, keine „fettreduzierten“ Lebensmittel zu verwenden. Vielmehr appellieren wir, die Speisen fettarm zuzubereiten, hochwertige Pflanzenöle wie z. B. Rapsöl einzusetzen sowie Fleisch und Wurst aus magerem Muskelfleisch zu verwenden.
In der Vollwertküche gilt häufig noch der Grundsatz, lieber die Sahne als Milch zu nutzen. Dies empfehlen wir nicht. Ab und zu können aber auch Butter und Sahne verwendet werden. Mit einem Trick lässt sich die Menge an Fett reduzieren, ohne dass der Geschmack beeinträchtigt wird: Gehören beispielseise laut Rezept in eine Sauce zwei Becher Sahne, lässt sich einer der Becher Sahne durch die gleiche Menge an Milch ersetzen. 

Rund ums Kochen, Backen, Dünsten

Rund ums Kochen, Backen, Dünsten


Welche Verpflegungssysteme gibt es?

Man unterscheidet vier Verpflegungssysteme: Mischküche, Cook & Chill (Kühlkost), Tiefkühlkost und Warmverpflegung.

Was versteht man unter Mischküche?

Bei diesem Verpflegungssystem werden die Speisen kurz vor dem Verzehr zubereitet und vor Ort serviert. Der Name Mischküche bezieht sich darauf, dass Lebensmittel mit unterschiedlichem Fertigungsgrad verwendet werden. Zum Einsatz kommen sowohl frische und unverarbeitete Lebensmittel wie Obst oder Gemüse als auch Convenience-Produkte, die industriell vorverarbeitet sind. Der Vorteil bei diesem System ist, dass alle Speisen auf den Ausgabezeitpunkt hin produziert werden können, die Anforderungen an Küche und Personal sind aber recht hoch.

Wer mehr erfahren möchte, findet hier ausführlichere Informationen.

Was ist Cook & Chill?

„Cook & Chill“ (auch Kühlkost) heißt übersetzt „Kochen und Kühlen“. In der Regel bereitet eine Zentralküche oder ein industrieller Anbieter die Speisen zu. Kurz bevor sie gar sind, werden sie schnell abgekühlt und bei Temperataturen von 2 bis 3 °C gelagert. Das Essen ist dann etwa drei bis fünf Tage haltbar, vorausgesetzt die Kühlkette ist durchgängig. Am Ausgabeort werden die Speisen auf mindestens 70 °C regeneriert. Mit Mikrowellen-Kost hat das Ganze wenig zu tun. Cook & Chill-Speisen lassen sich am Ausgabeort kurz vor dem Verzehr erwärmen. Weil sie nicht lange warm gehalten werden, schmecken sie besonders frisch. Plus: Der Arbeitsaufwand vor Ort ist gut planbar und eine eigene Küche ist nicht nötig.

Wer mehr erfahren möchte, findet hier ausführlichere Informationen.

Was ist ein Tiefkühlkostsystem?

Küchen, die auf Basis des Tiefkühlkostsystems verpflegen, verwenden überwiegend tiefgekühlte Speisen. Lieferanten von Tiefkühlkost (TK-Kost) sind in der Regel industrielle Anbieter. Die Speisen werden konventionell produziert, anschließend schockgefroren und bei mindestens -18 °C gelagert. Die Speisen werden vor Ort auf eine Temperatur von mindestens 70 °C erwärmt und durch frische Komponenten ergänzt. Dieses System ist in der Handhabung am Ausgabeort besonders einfach und es ist keine eigene Küche erforderlich. Falls der Lieferant die Rezepte der Fertiggerichte allerdings nicht variiert, kann das Essen mit der Zeit langweilig werden.

Wer mehr erfahren möchte, findet hier ausführlichere Informationen.

Was ist ein Warmverpflegungssystem?

Wenn keine eigene Küche zur Verfügung steht, wird die Warmverpflegung neben Cook & Chill und dem Tiefkühlkostsystem häufig eingesetzt. Bei der Warmverpflegung liefert ein Dienstleister das Essen, das vor Ort nur noch portioniert und ausgegeben werden muss. Kalte Komponenten wie Salate und Desserts werden mit angeboten. Das System ist besonders einfach in der Handhabung, allerdings können die Speisen durch lange Warmhaltezeiten an Vitaminen und Geschmack verlieren.

Wer mehr erfahren möchte, findet hier ausführlichere Informationen.

Ist frisches nicht immer besser als "aufgewärmtes" Essen?

Aus ernährungsphysiologischer Sicht sind alle Verpflegungssysteme für die Umsetzung des DGE-Qualitätsstandards geeignet – vorausgesetzt, die Vorgaben werden eingehalten. In der Praxis werden Speisen häufig vier bis sechs Stunden warmgehalten. Dann ist die Qualität des Essens schlecht und Kinder und Eltern beschweren sich zu Recht. Auch beim Aufwärmen von gekühlten oder tiefgekühlten Speisen müssen die Ausgabeküchen Rahmenbedingungen beachten. Werden diese eingehalten, ist die Qualität in allen vier Systemen vergleichbar. In der Praxis ist dies allerdings nicht immer der Fall. Daher ist es ratsam, dass Eltern besonderes Augenmerk auf die Verpflegungssysteme in den Kitas oder Schulen ihrer Kinder haben.

Was ist ein HACCP Konzept?

Das HACCP-Verfahren dient dazu, gesundheitliche Gefahren durch Lebensmittel zu analysieren, zu bewerten und zu kontrollieren. Das HACCP-Verfahren ergänzt eine gute Hygienepraxis mit dem Ziel, potenzielle Gesundheitsgefahren zu vermeiden. Die Abkürzung steht für Hazard Analysis Critical Control Point.

Können Eltern selbst zubereitete Lebensmittel von zu Hause in die Kita oder Schule mitbringen – zum Beispiel für ein gemeinsames Frühstück oder das Schulfest? Was ist in Punkto Hygiene zu beachten?

Generell ist das möglich. Beachten Sie aber bei der Zubereitung bestimmte Hygieneregeln: Waschen Sie beispielsweise Ihre Hände, tragen Sie eine Schürze, achten Sie auf saubere Arbeitsmittel- und -flächen usw. Wer Zuhause Essen zubereitet, vermeidet am besten Lebensmittel, die leicht verderblich sind oder mit Keimen belastet sein können, wie rohe Eier, rohes Fleisch und Geflügel oder Rohmilch. Es ist außerdem ratsam, Kuchen und Gebäck für Schulfeste oder Geburtstage nicht mit Sahne- oder Cremefüllungen zuzubereiten. Außerdem empfiehlt es sich immer, das Mindesthaltbarkeitsdatum zu beachten sowie nur originalverpacktes Eis mitzubringen. Beim Einkauf der Lebensmittel, der Zwischenlagerung zu Hause, dem Transport (mit dem Auto) sowie der Ausgabe in der Einrichtung gilt es, die Kühlkette nicht zu unterbrechen. Bei Festen, die mehrere Stunden oder den ganzen Tag dauern, die Lebensmittel am besten in Kühltheken oder Kühlschränken lagern. 

Wenn unsere Hauswirtschaftskräfte das Essen frisch zubereiten, kostet das vier bis fünf Euro pro Mahlzeit, d.h. 80 bis 100 Euro pro Monat. Das können viele unserer Eltern nicht aufbringen. Wie kann gutes Essen billiger werden?

Leider hat gutes Essen immer seinen Preis, aber es gibt ein paar Stellschrauben. Zunächst fragen Sie am besten die Eltern, wie viel sie für die Mittagsverpflegung ihrer Kinder zahlen würden. Auf dieser Grundlage können Sie im Gespräch mit dem Caterer versuchen, den Speiseplan zu optimieren: Weniger Fleisch und dafür mehr regionale bzw. saisonale Produkte zu verwenden ist nicht nur gesünder, sondern oft auch billiger. Außerdem können Sie sich an lokale Unternehmen für ein Sponsoring wenden. Nähere Infos dazu finden Sie hier

Warum müssen die Schüler ihr Essen immer einen Tag früher vorbestellen anstatt am gleichen Tag spontan zu entscheiden, auf was sie Lust haben, und dann mit Bargeld zu bezahlen?

Wenn die Kinder am Tag vorher vorbestellen, kann der Speisenanbieter seinen Wareneinsatz besser planen. Diese Planungssicherheit reduziert sowohl die Kosten wie auch die Lebensmittelabfälle. Ohne Vorbestellung kann es schon mal vorkommen, dass ein Gericht ausverkauft ist und die Kinder etwas essen müssen, das sie nicht so sehr mögen. Das bargeldlose Bezahlen ist aus organisatorischen Gründen effizienter – allein schon deshalb, weil sich dann keine langen Schlangen an der Kasse bilden und beim Warten das Essen der Kinder kalt wird. Und nicht zuletzt können die Kinder das Bargeld dann nicht für süße Snacks oder Fast Food ausgeben.

Nachtisch in der Kita – muss das unbedingt sein? Und welche Lebensmittel eignen sich dafür am besten?

Prinzipiell ist gegen einen Nachtisch in der Kitaverpflegung nichts einzuwenden. Dabei kommt es auf die Zutaten an. Die üblichen, süßen Nachspeisen wie Puddings und Kuchen enthalten sehr viel Zucker und Fett, und sind daher nur maximal einmal pro Woche zu empfehlen.
Eine gesunde Alternative sind Obst- und Quarkspeisen. Diesen werden von den Kindern gerne gegessen, insbesondere wenn sie ansprechend zubereitet wurden. Die  Rezeptdatenbank der Aktion „Fit Kid“ gibt viele Anregungen für gesunde Nachtische.

Gibt es Empfehlungen für Kinder unter drei Jahren? Sie können ja nicht automatisch das gleiche Essen zu sich nehmen wie die größeren Kinder, zum Beispiel bei der Rohkost.

Ab Ende des ersten Lebensjahres können Kinder langsam an die „normale“ Kost herangeführt werden, abhängig vom individuellen Entwicklungsstand und von Fertigkeiten wie Kauen und Schlucken. Die Erzieherinnen und Erzieher berücksichtigen dies bei am besten schon bei der Speisenauswahl. Wenn in der Gruppe nur Kinder sind, die noch keinen Salat essen können, ist ein entsprechendes Gemüseangebot sinnvoll. Auch kleinere Kinder knabbern schon mit Begeisterung an Gurke, Tomate, Paprika, entdecken ein neues Mundgefühl und einen neuen Geschmack. Diese Geschmacksfindungsphase ist wichtig. Je breiter hier das Angebot ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Kinder diese Lebensmittel auch später mögen.
Zahlreiche Tipps rund um die Verpflegung der Kinder unter drei Jahren zu Hause gibt es  hier.

Wieviel Zucker dürfen Kinder überhaupt essen? Warum verzichten Schulkantinen bzw. Kitas zum Beispiel nicht komplett auf gesüßte Lebensmittel? Wie wertvoll sind Dinkel-/Vollkornkekse, die mit Vollrohrzucker gesüßt sind?

Das Thema Zucker und Süßigkeiten, im Familienalltag zu Hause und in der Kita, bewegt viele Eltern. Zunächst einmal ist Zucker ein Lebensmittel, das weder gut noch schlecht ist. Wir empfehlen den maßvollen Umgang mit Süßem sowohl in der Kita/Schule wie auch zu Hause. Ein Naturjoghurt mit Obst muss beispielsweise nicht unbedingt gesüßt werden, meist reicht die natürliche Süße des Obstes aus. Weitere Infos dazu finden Sie  hier.
Bei aller Kritik am Zuckerangebot ist die Kita auch ein guter Lernort und bietet Kindern die Chance, den richtigen Umgang mit Süßigkeiten zu lernen. Meist ist dies durch die Gruppendynamik und klar definierte Regeln sogar einfacher als im Elternhaus. Hilfreiche Tipps rund um dieses Thema finden Sie im Flyer „Naschen und knabbern – maßvoll mit Genuss“, der hier kostenfrei zum Download zur Verfügung steht. Der Flyer zeigt Ihnen auch, was das richtige Maß an Süßigkeiten ist.
Es spielt übrigens keine Rolle, ob Sie z. B. mit Honig, Sirup oder Vollrohrzucker süßen. Sie haben keine Vorteile gegenüber herkömmlichem Haushaltszucker. Auch Süßstoffe sind keine Alternative. Sie haben zwar keine bzw. weniger Kalorien, fördern aber die Gewöhnung an den süßen Geschmack.
Der „DGE-Qualitätsstandard für die Verpflegung in Tageseinrichtungen für Kinder“ zeigt detailliert, wie ein gesundheitsförderndes Angebot in der Kita aussieht. Hier ist auch der Umgang mit Süßigkeiten geregelt. Zucker beispielsweise wird am besten nur sparsam verwendet. Vielleicht hilft Ihnen der Standard in der Kommunikation mit der Kita. Sie können den DGE-Qualitätsstandard hier kostenfrei bestellen.

Die Experten auf einen Blick

Die Experten auf einen Blick


SONJA FAHMY

Diplom-Oecotrophologin, Fachberaterin bei der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE), mit den Schwerpunkten Kitaverpflegung (IN FORM Projekt Fit Kid) und Schulverpflegung (IN FORM Projekt Schule + Essen = Note 1)


beantwortet Fragen rund um die Verpflegung für Kinder ab drei Jahren in Kita, Schule und Zuhause

MARIA FLOTHKÖTTER

Diplom-Oecotrophologin, Leiterin des Netzwerks „Gesund ins Leben“ beim aid infodienst Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz e.V. 


beantwortet Fragen rund um die Ernährung von Säuglingen und Kleinkindern bis zu drei Jahren – in Kitas und Zuhause

CHRISTOPH BIER

Diplom-Oecotrophologe, Leiter der Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung Saarland, Sprecher der bundesweiten IN-FORM-Vernetzungsstellen Kita- und Schulverpflegung


beantwortet organisatorische Fragen rund um die Verbesserung der Kita- und Schulverpflegung 

DR. BIRGIT BRAUN

Diplom-Oecotrophologin und Doktorin der Agrarwissenschaften, Leiterin der Vernetzungsstelle Schulverpflegung Schleswig-Holstein


beantwortet organisatorische Fragen rund um die Verbesserung der Kita- und Schulverpflegung

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HILFREICHE MATERIALIEN

    

"Alles erste Sahne?" Die Klassenumfrage


Hat’s geschmeckt?“ – Der Essenskalender

In den Essenskalender tragen Sie über zwei Wochen hinweg ein, was Ihr Kind in der Schule / Kita zu essen bekommt. Das Essen können Sie nach drei Kriterien bewerten: War es noch warm/frisch? War es appetitlich? Wie gut hat es geschmeckt? Dazu gibt es jeweils ein Symbol zum Ankreuzen. Der Essenskalender bietet Ihnen eine erste individuelle Bewertungsgrundlage und ist auch schon zum Ausfüllen mit kleinen Kindern geeignet.

Der Essenskalender zum Selbstausdrucken

„Kantine auf dem Prüfstand“ – Der Qualitäts-Check für Kitas

Der Qualitäts-Check hilft Ihnen zu überprüfen, ob zentrale Kriterien des DGE-Qualitätsstandards in der Kita eingehalten werden. Der Check ist ein Instrument für Eltern, die sich engagieren und sich für gutes Kitaessen einsetzen. Vorkenntnisse sind dazu nicht nötig. Zutreffendes kreuzen Sie einfach an (z.B. Wie abwechslungsreich ist die Wochenplanung? Wie häufig gibt es Gemüse/Obst/Fleisch etc.? Sind die Speisen noch warm? Wie werden die Speisen präsentiert?). Der Qualitäts-Check hilft Ihnen, die Kitaverpflegung fundiert und objektiv zu bewerten – das ist die beste Basis für Gespräche mit der Kita-Leitung oder dem Caterer.

Der Qualitäts-Check für Kitas zum Selbstausdrucken

„Kantine auf dem Prüfstand“ – Der Qualitäts-Check für Schulen

Der Qualitäts-Check hilft Ihnen zu überprüfen, ob zentrale Kriterien des DGE-Qualitätsstandards in der Schulkantine eingehalten werden. Der Check ist ein Instrument für Eltern, die sich engagieren und sich für gutes Schulessen einsetzen. Vorkenntnisse sind dazu nicht nötig. Zutreffendes kreuzen Sie einfach an (z.B. Wie abwechslungsreich ist die Wochenplanung? Wie häufig gibt es Gemüse/Obst/Fleisch etc.? Sind die Speisen noch warm? Wie werden die Speisen präsentiert?). Der Qualitäts-Check hilft Ihnen, die Schulverpflegung fundiert und objektiv zu bewerten – das ist die beste Basis für Gespräche mit der Schulleitung oder dem Caterer.

Der Qualitäts-Check für Schulen zum Selbstausdrucken

Das Beste Essen für mein Kind - Broschüre für Eltern

In der Broschüre finden Sie wertvolle Unterstützung, wie Sie sich für eine gute Verpflegung in der Kita oder Schule Ihres Kinds einsetzen können. Außerdem gibt es Rezepte für gesunde Pausensnacks und Tipps für die leckere und schnelle Küche Zuhause.

Broschüre für Eltern zum Selbstausdrucken

„Alles erste Sahne?“ – Die Klassenumfrage

Mit Hilfe der Klassenumfrage können Sie herausfinden, wie zufrieden die anderen Eltern und Kinder in der Klasse mit der Verpflegung sind. Über Multiple Choice-Fragen erhalten Sie ein umfassenderes Stimmungsbild: Wie wird das Essen generell bewertet? Was fehlt Eltern/Kindern? Was finden sie gut? Die Ergebnisse illustrieren den Handlungsbedarf vor Ort und liefern die Fakten für ein Gespräch mit der Schulleitung oder dem Caterer.

Die Klassenumfrage zum Selbstausdrucken

„Alles erste Sahne?“ – Musteranschreiben zur Klassenumfrage für Schülerinnen und Schüler

Mit dem Musteranschreiben gewinnen Sie andere Schülerinnen und Schüler für die Klassenumfrage und informieren sie, wie's geht.

Musteranschreiben zur Klassenumfrage zum Selbstausdrucken

„Alles erste Sahne?“ – Musteranschreiben zur Klassenumfrage für Eltern

Mit dem Musteranschreiben gewinnen Sie andere Eltern für die Klassenumfrage und informieren sie, wie's geht.

Musteranschreiben zur Klassenumfrage für Eltern zum Selbstausdrucken

"Liebe Eltern" – Musteranschreiben zur Gewinnung von Eltern

Das Musteranschreiben erleichtert Ihnen die Ansprache anderer Eltern, um sich gemeinsam für das Thema Verpflegung in Kita bzw. Schule einzusetzen.

Musteranschreiben zur Gewinnung von Eltern zum Selbstausdrucken

Musteranschreiben zur Ansprache von Kita- oder Schulleitung

Mit dem Anschreiben können Sie sich an die Leitung der Kita oder Schule Ihres Kindes wenden und auf mögliche Mängel in der Verpflegung hinweisen – natürlich ganz freundlich.

Musteranschreiben zur Ansprache von Kita- oder Schulleitung zum Selbstausdrucken

Musteranschreiben zur Gründung einer Mensa AG, wenn Verpflegung neu eingeführt wird

Wenn an der Schule Ihres Kinds die Mittagsverpflegung neu eingeführt wird, können Sie gemeinsam mit anderen Eltern eine Mensa-AG gründen. Nutzen Sie das Anschreiben, um andere Eltern dafür zu gewinnen.

Musteranschreiben zur Gründung einer Mensa AG zum Selbstausdrucken

Musteranschreiben zur Gründung einer Mensa-AG, wenn Qualitätsmängel auftreten

An der Schule Ihres Kinds gibt es schon eine Mittagsverpflegung, aber Sie sind nicht zufrieden? Dann nutzen Sie das Anschreiben und trommeln Sie andere Eltern zu einer Mensa-AG zusammen und setzen sich gemeinsam für gesundes und leckeres Essen ein.

Musteranschreiben zur Gründung einer Mensa-AG zum Selbstausdrucken

Verpflegung in Kindertageseinrichtungen

Ergebnisse einer bundesweiten Studie: Wie gut ist das Essen in Deutschlands Kitas? Und wie kann es verbessert werden? Hier finden Sie eine umfangreiche Studie zur Qualität des Essens in Kitas.

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Verpflegung in Schulen

Ergebnisse einer bundesweiten Studie: Wie gut ist das Essen in Deutschlands Schulen? Wie gut schmeckt es den Schülern? Und wie kann das Essen in den Schulmensen besser werden? Die Ergebnisse dieser umfangreichen Studie zeigen: Die Schulen sind auf einem guten Weg. Aber vieles kann noch besser werden.

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Dampf machen
Sie wollen sich einsetzen für gutes und leckeres Essen in der Kita oder Schule Ihrer Kinder? Hier finden Sie Tipps und wichtige Informationen, mit denen Sie Dampf machen können.
Extraportion Wissen
Für ein gesundes Aufwachsen brauchen Kinder gutes Essen. Das beginnt zu Hause am Küchentisch – und geht weiter mit einer ausgewogenen Verpflegung in Kita und Schulmensa.