Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft
Gutes Essen Macht Dampf! In Kita & Schule

Wie können Eltern Dampf machen?




Mit Hilfe des Online-Checks erhalten Sie schnell eine erste Einschätzung, wie ausgewogen das Essen in der Schule oder Kita Ihres Kindes ist.

Klicken Sie auf Schule / Kita für den Speiseplan-Check

SCHULESSEN – WELCHE AKTEURE MISCHEN MIT?

Wie das Mittagessen an die Schule kommt, kann sehr unterschiedlich sein. Meistens entscheiden darüber die Schulträger in Kooperation mit der Leitung, manchmal ist aber auch der Träger der Nachmittagsbetreuung für das Essen zuständig. Oder es wird in den Schulen selbst gekocht (z.B. von Mensavereinen). Außerdem ist alles rund um das Thema Bildung in Deutschland Ländersache. Welche Akteure beim Schulessen mitmischen, sehen Sie auf diesem Schaubild.

Dass beim Thema Schulverpflegung viele Akteure mitmischen, klingt erst einmal kompliziert, ist aber ein Vorteil. Denn Sie als Eltern können ihr Anliegen an unterschiedlichen Stellen vorbringen und sich für eine bessere Qualität einsetzen

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Caterer

Caterer

Viele Schulen werden von einem Caterer beliefert. Manche Schulen kochen selbst.

Der Caterer

  • bereitet das Essen zu
  • entscheidet über Anlieferungs-, Warmhalte- bzw. Regenerierverfahren Verpflegungssysteme
  • gibt an manchen Schulen das Essen aus
  • sollte idealerweise nur DGE-zertifizierte Menülinien anbieten
    DGE-Qualitätsstandard
  • steht vor der Herausforderung, gute Qualität zu günstigem Preis anzubieten
Küchenpersonal

Küchenpersonal

Viele Schulen haben eigenes Küchenpersonal.

Das Küchenpersonal

  • übernimmt das Essen vom Caterer und bereitet es für die Ausgabe vor
  • achtet darauf, dass in Küche und Speisesaal alles in Ordnung ist
  • begrüßt die Kinder bei der Essensausgabe
  • verteilt das Essen
Schule
Schul- oder
OGS Leitung

Schul- oder OGS Leitung

Die Schul- oder OGS-Leitung

  • organisiert das Schulessen im Alltag
  • entscheidet oft (mit) über die Auswahl des Caterers
Mensa AG

Mensa AG

Die Mensa-AG kann auch Essens-Ausschuss oder Mensa-Ausschuss heißen. Sie ist ein freiwilliger Zusammenschluss von allen, die sich an der Schule für gutes Essen einsetzen wollen. Die Möglichkeiten zur Mitbestimmung sind von Schule zu Schule verschieden. Nur wenige Schulen in Deutschland haben eine Mensa-AG – dabei ist sie die beste Möglichkeit für Eltern, sich einzubringen.

Die Mensa-AG kann

  • Veränderungen rund um das Mittagessen anstoßen
  • mitbestimmen bei der Wahl des Caterers
  • den Speiseplan prüfen
Schüler

Schülerinnen und Schüler

  • Ihnen soll es schmecken!
  • Ihr Feedback hilft, die Qualität des Essens zu steigern.
Eltern

Eltern

Die Eltern

  • sprechen mit ihren Kindern über das Essen
  • engagieren sich in der Mensa-AG
  • ...und können vieles mehr tun

Hier finden Sie Tipps zum Dampf machen
Hier finden Sie Musteranschreiben

Lehrer

Lehrer

Lehrerinnen und Lehrer können das Thema gesunde Ernährung in vielen verschiedenen Unterrichtsfächern aufgreifen.
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Bundesregierung

Bundesregierung

Die Bundesregierung

Landesregierung

Landesregierung

In Deutschland ist Schule Ländersache.

Die Landesregierung

  • entscheidet über die rechtlichen Rahmenbedingungen für das Schulessen oder über finanzielle Zuschüsse
  • finanziert die Vernetzungsstelle Schulverpflegung gemeinsam mit der Bundesregierung
Schulträger

Schulträger oder Träger OGS

Es gibt viele verschiedene Formen der Trägerschaft: städtische, private oder kirchliche

An vielen Schulen

  • entscheidet der Träger über die Verpflegung
  • schließt den Vertrag mit dem Caterer ab
  • finanziert Mobiliar, Ausgabe (Küchen) und Speiseräume und
  • zahlt Zuschüsse zu den Mahlzeiten
Vernetzungsstellen

Vernetzungsstellen Schulverpflegung

Die Vernetzungsstellen gibt es in allen Bundesländern. Sie sind Service- und Beratungsbüros für Schul- und Kitaverpflegung.

Die Vernetzungsstellen

  • beraten auf Anfrage Eltern, Schulen und Caterer bei der Verbesserung des Schulessens
  • beraten auch Schulträger (z.B. zum Thema Ausschreibungskriterien)

Hier geht's zu den Vernetzungsstellen

Hier dampft's schon richtig

Probieren geht über Studieren

Integrierte Gesamtschule, Volkmarode

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Probieren geht über Studieren

In der integrierten Gesamtschule (IGS) Volkmarode ist das Mittagessen eine runde Sache: Der Caterer kocht nach DGE-Standard und hat sich 2013 zertifizieren lassen. Ein eigens gegründeter Mensaverein kümmert sich um die Abrechnung. Doch nicht nur gesund, sondern auch lecker soll es sein. Damit es den Schülerinnen und Schülern so richtig schmeckt, hat sich die IGS etwas Besonderes einfallen lassen: Jeden Tag testen drei „Probierschüler“ alle Gerichte, bevor sie ausgegeben werden. Anschließend berichten sie, ob sie die Speisen appetitlich fanden und wie gut es ihnen geschmeckt hat. War die Soße vielleicht noch etwas fad? Dann würzt das Küchenteam in der schuleigenen Küche schnell nach. Haben die „Probierschüler“ noch Ideen oder Wünsche für den Nachtisch? Dann werden diese beim nächsten Mal bestimmt umgesetzt. Der Erfolg kann sich sehen lassen: So essen nicht nur die Jahrgänge 5 und 6, sondern auch die Schülerinnen und Schüler aus der Oberstufe gerne und regelmäßig in der Mensa. Denn sie sind jetzt mit im Boot, können mitreden und aktiv Einfluss nehmen.

Über das Schulessen meckern war gestern

Freiwillige Ganztagsschule, Bexbach

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Über das Schulessen meckern war gestern

„Ich esse keinen Fisch!“ „Ich mag keine Vollkornnudeln!“ „Warum gibt es nicht jeden Tag Fleisch?“ Als die Freiwillige Ganztagsschule (FGTS) Bexbach ihr Essen auf DGE-Standard umgestellt hatte, meckerten nicht wenige Schülerinnen und Schüler.

Die Schulleitung und das Team der Schule glaubten jedoch weiterhin fest daran, dass dies der richtige Weg ist. Doch wie ließen sich auch die Kinder und Jugendlichen für ein ausgewogenes und gesundes Mittagessen begeistern? Dem Team der FGTS Bexbach kam eine Idee: Warum nicht die Schülerinnen und Schüler zu Ernährungsexperten ausbilden? Im Auftrag der Schule entwickelte eine Ernährungsberaterin ein fünfstündiges Seminar. Sie bereitete darin Wissenswertes rund um Obst und Gemüse, Getreide, Milch und Fleisch anschaulich, spannend und schülergerecht auf. Im Seminar lernten die Schülerinnen und Schüler auch, wie wichtig eine ausgewogene Ernährung ist.

Wer das Seminar durchlaufen hat, darf die Speisepläne und Menüs mitgestalten – und damit das gelernte Wissen gleich anwenden. Das funktioniert: So heißt es mittlerweile öfter: „Vollkornnudeln sind eigentlich auch ganz lecker!“

Börek, Bohnen und Buletten – die Multikulti-Kitaküche

Elbkinder-Kita Otto-Brenner-Straße, Hamburg

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Börek, Bohnen und Buletten – die Multikulti-Kitaküche

Kinder kochen, Eltern genießen – der Projekttag zum Thema Ernährung ist ein Höhepunkt im Kitajahr. Er ist ein wichtiger Baustein im Ernährungskonzept der Einrichtung, die nach DGE-Qualitätsstandard kocht. Bei dieser Gelegenheit lernen Kita- und Küchenteam viele Eltern besser kennen und kommen auch über kulturell bedingte Essgewohnheiten ins Gespräch. Das ist wichtig, denn die Kita in Hamburg-Wilhelmsburg ist so bunt wie ihr Kiez. 180 Kinder aus 28 Nationen verbringen dort ihren Tag und wollen gut verpflegt sein. Schon im Aufnahmegespräch fragt die Kita-Leitung Ernährungsbesonderheiten ab: Muss aus religiösen Gründen auf Speisen verzichtet werden oder gibt es Unverträglichkeiten bei bestimmten Lebensmitteln? Alles wird notiert und an das Hauswirtschaftsteam weitergeleitet. „Das ist schon eine logistische Herausforderung, aber es macht uns auch Freude, möglichst allen Kindern gerecht zu werden“, erklärt Hauswirtschaftsleiterin Tanja Lau. Aus diesem Grund hat der Speiseplan ein internationales Flair und bietet – immer orientiert am DGE-Qualitätsstandard – alles außer Schweinefleisch. Ob äthiopisches Gulasch, Bohnensuppe aus Honduras, Lasagne oder Frikadellen – Tanja Lau gefällt die Abwechslung und sie betont: „Wichtig ist nicht ein Entweder-oder, sondern ein ausgewogenes Nebeneinander verschiedener Speisen.“

Gesundes Frühstück dank Coaching

Kita Die Phantastischen Vier, Fürthen

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Gesundes Frühstück dank Coaching

Milch, Obst, Müsli und Joghurt, dazu leckere Rohkost – das Kinder-Bistro, in dem jeden Morgen ein ergänzendes Frühstück für 55 Kinder angeboten wird, ist der ganze Stolz des Kitateams. Zu Recht: Die Mädchen und Jungen der Kita Die Phantastischen Vier lassen es sich in dem als Speiseraum eingerichteten Wintergarten sichtlich schmecken. Das war nicht immer so: Lange Zeit war die Frühstückssituation das Sorgenkind der Kita. Denn statt Obst, Gemüsesticks oder frisch belegten Vollkornbroten fanden sich oft süße Riegel, Chips oder stark zuckerhaltige Aufstriche in den Brotdosen der Kinder. Was tun? Da kam das rheinland-pfälzische Coachingprojekt „Kita isst besser“ gerade recht. Nach erfolgreicher Bewerbung erarbeitete das Kitateam zusammen mit einer Ernährungsberaterin unter anderem das Konzept für ein ergänzendes Frühstücksangebot. Besonders ist: Das Angebot ist nicht nur ausgewogen, sondern für die Kinder auch vollkommen kostenlos. Denn es finanziert sich aus Nahrungsmittelspenden: In den sogenannten Rum-Fort-Korb legen Eltern alles, was zu Hause RUM-liegt und FORT soll, sie also nicht mehr verwerten können. Das Kitateam zaubert daraus dann schmackhafte Frühstückssnacks. Nachmachen erwünscht!

Frisch und lecker wie im Restaurant

Erich-Kästner-Kita, Dreieich

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Frisch und lecker wie im Restaurant

Gemütliche Loungemöbel, auf den Tischen Porzellanteller und Lampen, die freundliches Licht spenden – für die Kinder in der Erich-Kästner-Kita ist das Mittagessen ein Erlebnis. Der Essensraum wurde komplett renoviert und liebevoll im Stil eines Restaurants eingerichtet.

Täglich können die kleinen Gäste dort nun mit Unterstützung der Erzieherinnen und Erzieher in mehreren Schichten zu Mittag essen. Die Speisen bereiten zwei Küchenkräfte täglich frisch zu und berücksichtigen dabei auch gerne den einen oder anderen Essenswunsch. Das war nicht immer so: Das alte Bistro war zwar zweckmäßig, aber nicht für die steigende Nachfrage ausgestattet. über 50 Kinder wollten täglich verpflegt werden. Ein neues Konzept musste also her. Dabei war der Kita-Leitung eine angenehme Atmosphäre besonders wichtig. Dank großzügiger Unterstützung des Trägers wurde dann auch geklotzt statt gekleckert und das Bistro in ein ansprechendes Kinderrestaurant verwandelt. Die Idee dazu entstand im Rahmen einer Konzeptwoche der städtischen Kitas. Inspiration bot auch ein Besuch von Kitas in benachbarten Städten. Der Erfolg spricht für sich: Die Zahl der Kinder, die in der Kita zu Mittag essen, steigt stetig weiter an. Bon appétit!

 

Gute Verpflegung dank Teamarbeit

Kinder- und Familienzentrum Am Nonnenberg, Bremen

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Gute Verpflegung dank Teamarbeit

Klein, aber oho – die Küchenräume der Kita Am Nonnenberg sind nicht besonders groß. Und auch der Essplatz auf dem angrenzenden Flur nimmt sich vergleichsweise bescheiden aus. Dennoch klappt die Mittagsverpflegung für die rund 120 Kinder in der städtischen Einrichtung sehr gut. Das liegt nicht zuletzt am ausgeklügelten Verpflegungskonzept, an dem sich alle städtischen Kitas orientieren. Weil überwiegend frisch vor Ort gekocht wird, hat die gute Zusammenarbeit zwischen Kita- und Küchen-Leitung, hauswirtschaftlichen und pädagogischen Fachkräften darin ihren eigenen Stellenwert – und zwar nicht nur in der Theorie. Auch in der Kita Am Nonnenberg legt man auf gutes Miteinander größten Wert. Die beiden Hauswirtschafterinnen Gabriele Gürntke und Frauke Öz wissen das zu schätzen.

Sie sind fester Bestandteil des fast 20-köpfigen Teams, das sich regelmäßig zum Austausch trifft. Wie zufriedenstellend war das Speisenangebot der letzten Wochen? Klappt die tägliche Zusammenarbeit zwischen Küchenteam und Erzieherinnen und Erziehern? Werden beispielsweise aus der Küche geliehene Gegenstände wieder zurückgebracht, nachdem in der Gruppe Obstsalat geschnippelt worden ist? Alle Themen kommen zur Sprache, und zwar mit großer gegenseitiger Wertschätzung. Dann klappen Kitaverpflegung und Ernährungsbildung auch auf kleinem Raum.

Beim Essen spielerisch lernen

Mammutschule, Ahlen

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Beim Essen spielerisch lernen

Das Mittagessen ist ein Aushängeschild der Mammutschule Ahlen. Nicht nur für eine familiäre Atmosphäre ist gesorgt. Auch eine Pädagogin sitzt immer mit am Tisch. Sie erzählt den Kindern Wissenswertes und Spannendes über die Gerichte des Tages – zum Beispiel die enthaltenen Vitamine, die Zubereitung und vieles mehr. Auch von den älteren Schülerinnen und Schülern können die Kleinsten lernen, denn alle sitzen in gemischten Gruppen zusammen. Was sie essen, entscheiden die Kinder selbst: Vor dem Essen können sie alle Gerichte probieren. Einmal im Jahr nehmen die Schüler außerdem an einer Umfrage zum Schulessen teil, bei der sie sich auch Speisen wünschen können. Ergänzend bietet die Schule Frühstück und stellt jeder Klasse eine Obstkiste zur Verfügung.

Die Schulleitung hatte die Initiative ergriffen und für ein gutes Mittagessen Dampf gemacht. So ließ sie sich ihr Verpflegungskonzept von der DGE mit dem Logo „Schule + Essen = Note 1“ zertifizieren. Die Qualität stimmte vorher schon: Das Küchenteam kochte bereits täglich frisch und verwendete geeignete Zutaten. Nur kleinere Verbesserungen waren notwendig.

Demokratisches Mittagessen

Wedding-Schule, Berlin

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Demokratisches Mittagessen

Was steht nächsten Monat auf dem Speiseplan? Wie schmeckt das Mittagessen den Schülerinnen und Schülern? Alle Fragen rund ums Schulessen werden an der Berliner Wedding-Schule in einer Essenkommission diskutiert. Auch die Schülerinnen und Schüler sind mit im Boot und wählen jedes Jahr Vertreter aus ihren Klassenstufen in das Gremium. So wird das Mittagessen zu einer basisdemokratischen Angelegenheit.

Auch im Alltag packen die Schülerinnen und Schüler mit an. Reihum sind sie für den Tischdienst verantwortlich. Sie bringen das Essen in großen Schüsseln an die Tische, aus denen sich die Kinder dann selbst bedienen. Das gemeinsame Mittagessen können sie in Ruhe genießen: eine dreiviertel Stunde haben sie dafür Zeit. Einmal im Jahr geht es zur Großküche, in der das Mittagessen zubereitet wird. Dort wundern sich die Kinder schon mal über die großen Reissäcke und löchern den Koch mit Fragen. Und sie erhalten einen Eindruck, wieviel Arbeit im Essen steckt, das täglich auf den Tisch kommt. So viel Beteiligung zeigt Wirkung: Die Kinder der Wedding-Schule finden das Mittagessen so richtig lecker.  

Die gläserne Küche

Stadtteilschule, Bergedorf

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Die gläserne Küche

Live miterleben, wie für 1.500 Schülerinnen und Schüler gekocht wird – in der Stadtteilschule Bergedorf ist das möglich: Denn die Küche ist nur durch eine Glasscheibe vom „Schulrestaurant“ getrennt.

Die Schülerinnen und Schüler können aber nicht nur zuschauen, wie frische und saisonale Produkte zu ihrem Mittagessen verarbeitet werden, sondern auch mitreden. Im Mensabeirat tauschen sie sich gemeinsam mit den Eltern, Lehrern und dem Caterer in Sachen Schulessen aus und haben auch ein Auge darauf, ob die DGE-Qualitätsstandards für Schulverpflegung eingehalten werden. Die Schüler durften außerdem die Möbel für die Mensa mit auswählen und eine moderne Café-Lounge mitplanen. Die gläserne Küche wird auch für den Unterricht genutzt: In allen Jahrgängen von Klasse 5 bis 13 soll das Thema Ernährungsbildung sichtbar werden. So bereiten die Schüler in Kochprojekten selbst Speisen zu und servieren diese anschließend ihren Mitschülern. Am schulinterenen Klimatag mussten sie sich einer besonderen Herausforderung stellen: Alle Geräte wurden ausgeschaltet und die Gruppe bereitete ein Gericht ganz ohne Strom zu.  

Eltern an die Kochtöpfe

Eduard-Spranger-Gymnasium, Bernhausen

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Eltern an die Kochöpfe

Im Eduard-Spranger-Gymnasium in Bernhausen strömen mittags feine Gerüche aus der Küche. Das Besondere dabei: Hier steht nicht irgendwer am Herd, sondern die Eltern selbst. Sie bereiten täglich das Mittagessen zu und versorgen bis zu 400 Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte.

Jedem Kind ein gesundes Mittagessen, aus regionalen Lebensmitteln, in hoher Qualität – das war der Anspruch. Als der ursprüngliche Caterer nicht mehr liefern konnte, fand der Mensa-Verein der Schule gemeinsam mit der Schulleitung und der Gemeinde eine schnelle Lösung, und die hieß: Eltern an die Kochtöpfe.

Inzwischen ist der Mensabetrieb professionell organisiert: Die Lebensmittel kommen von Bauernhöfen, Metzgereien und Betrieben aus der Region. Über ein Online-System bestellen die Schülerinnen und Schüler ihre Mahlzeiten. Und die Eltern kochen abwechselnd im Schichtbetrieb. Wenn mal jemand krank ist, unterstützen Aushilfen kurzfristig den Betrieb. Die Mensabetrieb wird ausschließlich ehrenamtlich organisiert. Ehrenamtliche kümmern sich auch um die Beschaffung und Verwaltung.

Der Mensaverein begeistert immer wieder Eltern, sich zu engagieren. Es ist Tradition, die frisch eingeschulten Fünftklässer, ihre Lehrer und Paten gleich zu Maultaschen und Kartoffelsalat in die Mensa einzuladen. Oft merken die Eltern schon hier: Dieser Verein ist etwas Besonderes, da habe ich Lust, mich einzubringen. Und für die Kleinsten ist klar: Hier macht Essen richtig Spaß.

Alle ziehen an einem Strang

Mons-Tabor-Gymnasium, Montabaur

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Alle ziehen an einem Strang

Am Mons-Tabor-Gymnasiums in Montabaur passiert was: die Schule wird in Zukunft eine Ganztagsbetreuung anbieten. Das bedeutet: Die Schülerinnen und Schüler essen mittags in der Schule. Damit in der Mensa leckeres und gesundes Essen auf den Tisch kommt, haben sich alle zusammengesetzt und ein Verpflegungskonzept erarbeitet.

Wenn schon, dann richtig: Nicht nur gut sollte das Mittagessen sein, sondern auch nach DGE-Standard gekocht – da waren Eltern und Schulleitung sich einig. Sie brachten Schülerinnen und Schüler, Lehrer und den Schulträger an einem runden Tisch zusammen und klärten offene Fragen: Was spricht dafür, was dagegen? Wie teuer soll das Mittagessen maximal sein? Und welche verschiedenen Möglichkeiten der Verpflegung gibt es? Am Ende einigten sich alle auf ein Konzept.

Der runde Tisch hat sich etabliert: Er inspiriert und motiviert die Schülerinnen und Schüler weiterhin, sich für ihr Mittagessen zu engagieren: Als nächstes planen sie eine Umfrage, um alle „Mensa-Gänger“ nach ihren Essensvorlieben zu befragen. Schließlich sollen alle auch gerne in der Schule zu Mittag essen.

 

Frisch, regional und Bio – dank engagierter Eltern

Jenaplan-Schule, Jena

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Frisch, regional und Bio – dank engagierter Eltern

Leckeres und gesundes Essen in der Schulmensa – davon hatten die Schüler, Lehrer und Eltern der Jenaplan-Schule schon lange geträumt. Jetzt hat sich dieser Traum erfüllt: Denn alle machten gemeinsam Dampf für ein besseres Schulessen.

Dazu gründeten Schüler, Eltern und Lehrer die AG Mensarunde, die sich beim Träger der Schule, der Stadt Jena, für einen neuen Caterer stark machte. Auch die Vernetzungsstelle Schulverpflegung Thüringen war mit im Boot. Sie unterstützte die AG bei der Ausschreibung. Um dem besten Caterer den Zuschlag zu geben, testete die AG Mensarunde mehrere Anbieter. Der Erfolg gibt dem Team recht: Der neue Caterer bereitet das Mittagessen jeden Tag vor Ort frisch zu. Obst und Gemüse kommen aus der Region, das Fleisch wird in Bio-Qualität geliefert. Und die Schulmensa ist zu einem beliebten Treffpunkt für die großen und kleinen Schüler geworden.

Die AG Mensarunde trifft sich auch weiterhin regelmäßig. Sie befragt die Schüler, ob ihnen das Essen schmeckt, und tauscht sich mit dem Caterer aus. Als nächstes will die AG für eine gemütliche Atmosphäre in der Mensa sorgen und die Pausenzeiten neu staffeln. Schließlich sollen alle Schülerinnen und Schüler in Zukunft auch genügend Zeit haben, ihr leckeres Essen zu genießen.  

Gesund und lecker schnell auf die Hand

Caspar-Voght-Schule, Rellingen

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Gesund und lecker schnell auf die Hand

An einigen Schulen meiden ältere Schülerinnen und Schüler die Mensa – und holen sich lieber Fast Food beim Imbiss um die Ecke. An der Caspar-Voght-Schule in Rellingen ist das anders, denn die Mensa richtet ihr Angebot konsequent an den Vorlieben der älteren Schülerinnen und Schüler aus. Und die mögen ihr Mittagessen am liebsten auf die Hand: Pizzabrote, vegetarische Wraps oder Nudelsalate sind besonders beliebt. All das gibt es an der Caspar-Voght-Schule im Bistrobereich. Dort haben Mensagäste die Möglichkeit, sich ihre Salate und Beilagen selbst zusammenzustellen. Knackige Vielfalt statt Fertigsalat: So mauserte sich die Salatbar zum Hit, obwohl viele Schüler am Anfang noch skeptisch waren. Kleine Maßnahmen mit großer Wirkung: Inzwischen tummeln sich so viele Gäste in der Mensa und genießen ihr Mittagessen, dass die Schule über eine Vergrößerung der Räume nachdenkt.

 

Verpflegungscoaching lohnt sich

Jahn-Grundschule, Bad Tölz

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Verpflegungscoaching lohnt sich

Schmecken soll es! So der Anspruch der Jahn-Grundschule, an der rund 40 Kinder zu Mittag essen. Doch die Teller blieben häufig voll, zum Missfallen von Eltern, Lehrkräften und Schulleitung. Mithilfe von Barbara Scheidler, der von der Schulvernetzungsstelle vermittelten Schulverpflegungscoachin, die seit Oktober 2016 die Schule unterstützt, hat sich nun schon manches geändert. Bis zum Schuljahresende soll ein nachhaltiges Konzept entstehen, das von allen Beteiligten getragen wird. Deshalb hat die erfahrene Expertin zunächst ein „Essensgremium“ gegründet, dem Schulleitung, Caterer, Schulkoch, Träger und Eltern angehören. Bis dahin setzte Frau Scheidler mit kleinen Schritten Akzente, angefangen beim Speiseplan. So ergänzte der Schulkoch das Angebot um vegetarische Gerichte und auch den von den Kindern gewünschten „Pizzatag“ gibt es jetzt. Die Eltern freuen sich über den „pädagogischen Happen“. So heißt der tägliche Qualitäts-Check, bei dem eine Fachkraft das Mittagessen probiert. Als Nächstes will die Schulleitung die Raumakustik verbessern und für eine gute Atmosphäre sorgen. Dabei ist auch die Meinung der Kinder gefragt, zum Beispiel bei der Auswahl der Dekoration. Die Beratung lässt sich jedenfalls gut an. Immer öfter hört Schulcoachin Scheidler: Prima, jetzt schmeckt’s uns!

Brotdose adé: Köstlichkeiten aus der „Kostbar“

Ev. Kindergarten Elisabeth-Ding, Leimen

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Brotdose adé: Köstlichkeiten aus der „Kostbar“

Zappeln, Kleckern, Schubsen – die Kinder des Elisabeth-Ding-Kindergartens in Leimen lernen schon früh, was man am Tisch besser bleiben lässt. Und welche Rituale das Essen in der Gruppe zum Gemeinschaftserlebnis machen. Denn schon die Kleinsten kennen den „Goldenen Kochlöffel“ – und den erhält einmal im Monat, wer sich beim Essen besonders rücksichtsvoll, hilfsbereit oder geschickt mit Messer und Gabel verhält. Doch er ist nur ein Baustein im ausgeklügelten Kita-Programm.

Im Zentrum steht die „Kostbar“, das kitaeigene Restaurant. Hier nehmen jeden Tag über 140 Kinder frisch zubereitete Mahlzeiten ein. Das Besondere: Sie schmecken auch deshalb so lecker, weil das gesamte Ambiente, von der Einrichtung bis zur Tischdekoration ganz auf die Kleinsten abgestimmt ist. Hinzu kommt ein Rundum-Paket in Sachen Ernährungsbildung: Neben dem „Goldenen Kochlöffel“ gibt es wöchentlich den „Familientisch“, jeden Monat die Kinder-Kochschule „Kochikus“ und jedes Quartal das „Küchentheater“, bei dem Eltern selbst Rezepte ausprobieren.

Die Kita, die mit der Ganztagsbetreuung auch eine DGE-zertifizierte Vollverpflegung einführte, hat sich mit diesem Angebot einen Namen gemacht. Direkt bei der Anmeldung stimmen die Eltern dem Speisenangebot zu und verzichten z. B. auf selbst mitgebrachte Brotdosen. Laut Claudia Neininger-Röth, Leiterin der Einrichtung, überzeugt vor allem das stimmige Gesamtkonzept – und vielleicht auch die Aussicht, einmal den „Goldenen Kochlöffel“ zu gewinnen.

Eltern mischen mit

Evangelischer Kindergarten Sonnenkäfer, Rodleben

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Eltern mischen mit

Was schmeckt den Kindern? Welche Art von Verpflegung wollen wir anbieten? Worauf legen wir bei der Speisenauswahl besonderen Wert? Bevor 2014 im Kindergarten Sonnenkäfer in Rodleben bei Dessau-Roßlau die Ganztagsverpflegung eingeführt wurde, stellten sich dem Kita-Team viele Fragen. Schließlich sollten über 80 Kinder im Alter von 0 bis 6 Jahren versorgt werden.

Wie gut, dass es in der Kita so viele engagierte Eltern gab. Die Kita-Leitung suchte das Gespräch und so wurde die Idee geboren, eine AG-Gesundheit zu gründen. Hier trafen sich ein Jahr lang zehn Eltern jeden Monat, um ein ausgewogenes Profil für Frühstück, Mittagessen und Vesper in der Kita zu erarbeiten. Ihr Wunsch: Eine klare Orientierung an den Standards der DGE. Das Ziel: Bloß nichts überstülpen. Deshalb befragte die Kita-Leitung alle Eltern – und siehe da: Eine große Mehrheit entschied sich für das verpflichtende Ganztagsangebot.

Der Lernprozess in Sachen Ernährung war damit aber nicht abgeschlossen – im Gegenteil. Motiviert von ihrem Erfolg regten Eltern das 12-monatige Projekt „Gesund essen? – Na klar!“ an, das gemeinsam mit dem Gesundheitsamt konzipiert und von einer Krankenkasse gefördert wurde. Das Ziel: Alle Kita-Angehörige für gesundes Essen sensibilisieren – auch zuhause. Weil das mit einer Lernküche für die Kinder am besten geht, startete das Kita-Kuratorium einen Spendenaufruf. Mit Erfolg: Der Einbau ist für Sommer 2016 geplant. Man darf gespannt sein, was die Kinder, Erzieherinnen und Eltern als Nächstes anstoßen.

Gelungener Wechsel des Caterers

Kita Zwergenmühle, Meißen

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Gelungener Wechsel des Caterers

Hungrige Gesichter blicken zu den Schüsseln, die auf einem großen Speisewagen bereitstehen. Seit die Kita den Caterer gewechselt hat, freuen sich die Kleinsten wieder besonders auf das Mittagessen. Frisch, abwechslungsreich und vollwertig kommt es heute auf den Tisch. 2016 hat die Stadt das Catering an allen städtischen Kitas neu ausgeschrieben. Weg von der Konzentration auf Großanbieter und lange Anfahrten, hin zu kleineren regionalen Unternehmen, das war dabei das Wichtigste. Seither hat sich einiges geändert. Die Qualitätswende gelang der Stadt dank cleverer Veränderungen: Zum einen verlangte sie von den Bewerbern das Kochen nach DGE-Standard, zum anderen schrieb sie die Verpflegung der Kitas einzeln aus. Auch aktuelle Erkenntnisse zur Kitaverpflegung spielten eine Rolle, nämlich die Studie „Is(s)t Kita gut?“ der Bertelsmann Stiftung. So hatten auch kleinere, aber vor allem lokale Anbieter eine Chance. Mit Blick auf die Eltern setzte die Stadt auf Mitsprache. So konnten Elternvertreterinnen und -vertreter die Gerichte bei einer Verkostung probieren und bei der Entscheidung folgte die Stadt zu 100 Prozent ihrer Empfehlung. Das Resultat: Den Kindern der Kita Zwergenmühle schmeckt das Essen richtig gut.

Selbst gemischt schmeckt am besten

Grundschule Glienicke, Glienicke/Nordbahn

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Selbst gemischt schmeckt am besten

Wie lassen sich Schülerinnen und Schüler für Salatblätter, Brokkoli und Co. begeistern? Die Grundschule Glienicke macht es vor: Der Caterer bietet das Schulessen nicht mehr als fertiges Menü an, sondern als schmackhaftes Buffet. So können sich die Kinder ihr Mensaessen selbst zusammenstellen – und nur das auf den Teller nehmen, was sie wirklich essen möchten. Außerdem haben sie die Gelegenheit zu experimentieren und Speisen, die sie noch nicht kennen, erst einmal in kleinen Portionen zu testen. Um die Kinder an das neue Buffet und die Essensauswahl zu gewöhnen, hatte die Schulleitung eine Idee: Anfangs begleiteten ältere Mitschüler und Eltern die Kinder in die Mensa. Diese sogenannten „Essenspaten“ brachten den kleinen Gästen die Vielfalt des Speisenangebots nahe und ermutigten sie, doch mal den Salat oder die Gemüsebeilage zu probieren. Mit Erfolg: Die Mensa ist bei den Schülern mittlerweile äußerst beliebt. Doch das ist nicht der einzige positive Effekt: Durch die Selbstbedienung entstehen auch viel weniger Essensabfälle.

Verpflegung aus der eigenen Minimanufaktur

Kindertagestätte des Jugendhauses „Storchennest“, Niepars

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Verpflegung aus der eigenen Minimanufaktur

Viele Jahre war der Frust in Niepars groß. Die Caterer, mit denen das Jugendhaus „Storchennest“  als Träger mehrerer Kitas zusammenarbeitete, lieferten keine zufriedenstellenden Speisen. Oft war das Essen zu fettig, zu wenig appetitlich, zu fleischlastig oder schlicht zu wenig abwechslungsreich. Was tun?

2011 kam die rettende Idee: Man könnte doch die leerstehende Scheune in Parow ausbauen und darin die Speisen für die sechs Kitas selbst zubereiten. Gesagt, getan: Das Jugendhaus „Storchennest“ baute mit großem Engagement und viel Eigenarbeit das Gebäude zur Minimanufaktur um. Sie beherbergt nicht nur eine Küche und ein kleines Restaurant, sondern auch ein Atelier, das zum Werken einlädt. Auch Autos für die Auslieferung wurden angeschafft, Personal und Köche eingestellt.

Seit ihrer Eröffnung 2012 ist die Minimanufaktur der ganze Stolz des Trägers. Und auch in Sachen ausgewogener Ernährung wollte die Leitung Nägel mit Köpfen machen. Also ließ sich die Minimanufaktur 2013 von der DGE zertifizieren und setzte fortan auf viel Obst und Gemüse, Vollkornprodukte, wenig Fleisch, mehr Fisch, dazu ungesüßte Getränke.

Seither gibt es keine Klagen mehr, denn die Verpflegung ist jetzt hausgemacht. Und wenn etwas nicht stimmt, können Mitarbeiter das auf kurzem Wege ansprechen. Das spart Zeit, Nerven und setzt Energien frei, die das Kita-Team in Niepars in zusätzliche Ernährungsbildungsangebote steckt, z. B. Elternschulungen zum Thema „Kindgerecht kochen“. Was will man mehr?

 

Umfrage

Wie zufrieden sind Sie mit dem Essen an der Schule oder der Kita Ihres Kindes?


102
4
Sehr zufrieden. Manchmal würde ich selbst gerne mit in der Kantine essen.
154
4
Es geht. Das Essen könnte besser sein. Aber solange mein Kind es gerne isst, bin ich zufrieden.
279
4
Überhaupt nicht. Mein Kind beschwert sich fast täglich. Oft kommt er/sie hungrig nach Hause. Es muss sich dringend etwas ändern.
last
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Was ist Ihnen gutes Essen wert? Oder anders gefragt: Wie viel würden Sie maximal für ein Mittagessen in Kita bzw. Schule ausgeben?


50
4
weniger als 3 Euro
328
4
3 bis 5 Euro
51
4
mehr als 5 Euro
last
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Wie wichtig ist Ihnen Qualität in Sachen Schul- bzw. Kita-Essen?


366
4
Sehr wichtig, gesunde Ernährung ist die Basis für die gute Entwicklung meines Kindes.
32
4
Wichtig, aber ich bin schon froh, wenn mein Kind überhaupt isst.
4
4
Nicht so wichtig, ich habe mir bisher wenig Gedanken zu dem Thema gemacht.
last
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Orientiert sich der Caterer Ihrer Schule bzw. Kita bereits am DGE-Qualitätsstandard?


84
4
Ja, der Standard wird schon eingehalten.
<p>Herzlichen Glückwunsch. Dann ist Ihr Kind in Kita oder Schule sicher gut versorgt.</p>
123
4
Nein.
<p>Dann fragen Sie doch einmal bei der Schulleitung bzw. Kitaleitung nach und regen Sie die Umsetzung des Standards an.<br /><a href="fileadmin/user_upload/Downloads/Macht_Dampf_Musterschreiben_Kita-Schul-Leitung.pdf" class="download-link">Hier finden Sie Musteranschreiben für Schule und Kita</a></p>
191
4
Sie wissen es nicht?
<p>Dann finden Sie es mit Hilfe der Qualitätschecks <a href="fileadmin/user_upload/Downloads/Macht_Dampf_Qualitaetscheck_Schule.pdf" class="download-link">Schule</a> und <a href="fileadmin/user_upload/Downloads/Macht_Dampf_Qualitaetscheck_Kita.pdf" class="download-link">Kita</a>&nbsp;heraus.</p>
last
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Falls Ihr Kind bereits an der Schule ist: Gibt es dort eine „Mensa-AG“, also ein Gremium, das sich für gutes Essen einsetzt?


108
4
Weiß ich nicht!
<p>Fragen Sie doch einmal nach. Vielleicht haben Sie auch Interesse mitzumachen oder eine Mensa-AG ins Leben zu rufen?<br /><a href="/index.php?id=16#c1234" class="external">Hier geht´s zu den Informationen rund um die Mensa-AG</a></p>
201
4
Nein!
<p>Vielleicht haben Sie ja Interesse, eine Mensa-AG ins Leben zu rufen?<br /><a href="/index.php?id=16#c1234" class="external" data-htmlarea-external="1">Hier geht´s zu den Informationen rund um die Mensa-AG</a>.</p>
39
4
Ja!
<p>Vielleicht haben Sie ja Interesse, eine Mensa-AG ins Leben zu rufen?<br /><a href="/index.php?id=16#c1234" class="external">Hier geht´s zu den Informationen rund um die Mensa-AG</a>.</p>
last
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Herzlichen Dank fürs Mitmachen!

Auf diesem Portal erhalten Sie viele Tipps, wie Sie das Schul- oder Kitaessen verbessern können.

Fragen und Expertenantworten

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Wissenswertes über Lebensmittel

Das kommt auf den Tisch – Wissenswertes über Lebensmittel


Fischstäbchen sind die einzige "Fischform", die mein Kind isst. Ist frittierter Fisch auch gesund?

Der in Fischstäbchen enthaltene Fisch hat zwar die gleichen Nährstoffe wie beispielsweise gedünstete oder gebratene Fischfilets. Allerdings haben Fischstäbchen oft einen hohen Fett- und Kalorienanteil durch Panade und frittierte Zubereitung. Anstatt in der Pfanne können Sie die Fischstäbchen im Backofen oder im Heißluftdämpfer zubereiten – das senkt den Fettanteil zumindest ein wenig. Trotzdem ist eine gute Faustregel für das Essen in Kitas und Schulen: Frittierte und/oder panierte Lebensmittel gibt es maximal 4-mal innerhalb von 20 Tagen. Das gilt auch für andere frittierte Lebensmittel wie Kroketten, Pommes frites, Wedges oder panierte Schnitzel.

Täglich Obst und Gemüse – kann das auch jeden Tag Apfel und Tomate sein?

Jeden Tag Apfel und Tomate ist besser als nichts. Grundsätzlich ist Vielfalt aber besonders wichtig. Denn zur Deckung der unterschiedlichen Nährstoffbedarfe – insbesondere durch verschiedene Vitamine – braucht der Körper unterschiedliches Obst und Gemüse. Am besten orientieren Sie sich daran, was es saisonal gerade gibt. Ein gemeinsamer Besuch auf dem Markt oder im Supermarkt ist auch eine gute Gelegenheit, Kinder in Einkauf und Zubereitung einzubeziehen. Denn was Kinder selber ausgewählt und zubereitet haben, schmeckt ihnen in der Regel auch.

Nudeln mit Ketchup, jeden Tag. Das würde mein Kind am liebsten essen. Ist das so schlimm?

Kinder haben manchmal phasenweise eine Vorliebe für bestimmte Lebensmittel. Das ist ganz normal. Trotzdem haben Sie als Eltern Möglichkeiten, Einfluss zu nehmen und Kindern den Geschmack von unterschiedlichen Lebensmitteln näher zu bringen. Denn gerade, was bei kleinen Kindern auf den Tisch kommt, prägt sie ein Leben lang und Sie können so die Weichen stellen für eine gesunde Lebensweise. Wenn es jeden Tag Nudeln sein sollen, sind Vollkornnudeln zu bevorzugen. Von Ketchup ist wegen des hohen Zuckergehalts aber eher abzuraten. Bei der Zubereitung der Sauce ist Ihrer Fantasie keine Grenze gesetzt. Hier können Sie zahlreiche Alternativen ausprobieren (Tomatensauce, Pilzsauce, Pesto etc.).

Was sind Hülsenfrüchte? Und welche Nährstoffe enthalten sie?

Hülsenfrüchte sind reife, luftgetrocknete Samen der so genannten Schmetterlingsblütler (Leguminosen). Sie zählen zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt. Die wichtigsten Vertreter kennt jeder: Das sind Erbsen, Bohnen, Linsen und Sojabohnen. In der Regel werden Sojabohnen nicht direkt verwendet, sondern zu Produkten wie Sojamehl, Sojasoße, Sojamilch, Sojaöl oder Tofu verarbeitet. Hülsenfrüchte enthalten viel wertvolles pflanzliches Eiweiß und sättigen deshalb nachhaltig Daneben verfügen Hülsenfrüchte – je nach Sorte – über einen hohen Anteil an wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen wie zum Beispiel Kalium, Magnesium und Eisen.

Warum ist Vitamin D für Kinder so wichtig? Wie bekommt der Körper genug Vitamin D?

Der menschliche Körper bildet Vitamin D selbst durch Sonnenbestrahlung (UVB-Licht). Eine Faustregel lautet: Wer ein Viertel des Körpers, also Gesicht, Hände und Teile von Armen und Beinen, zehn bis 20 Minuten unbekleidet der Sonnenbestrahlung aussetzt, bildet genügend Vitamin D. Zwischen Oktober und März ist die Sonne in Deutschland nicht stark genug. Allerdings kann der Körper Vitamin D speichern und ist über den Winter gut versorgt, wenn er bis zum Ende des Sommers genügend Vitamin D aufgenommen hat. Bewegung im Freien bei Sonnenschein ist also gut. Nur wenige Lebensmittel enthalten Vitamin D in bedeutenden Mengen. Dazu gehören besonders Fettfische (z. B. Hering und Makrele), in deutlich geringerem Maße Leber, mit Vitamin D angereicherte Margarine, Eigelb und einige Speisepilze.

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Fleisch, Fleischzubereitung und Fleischerzeugnis?

Fleisch heißen alle genießbaren Teile von warmblütigen Tieren, die zur menschlichen Ernährung geeignet sind. Als Fleischzubereitung bezeichnet man Fleisch, das zerkleinert, gewürzt oder einem Bearbeitungsverfahren unterzogen wurde – jedoch ohne die Muskelfaserstruktur des Fleisches zu verändern. Dazu gehört zum Beispiel mariniertes Fleisch. Fleischerzeugnisse haben dagegen einen hohen Verarbeitungsgrad und weisen nicht mehr die typischen Merkmale von Fleisch auf. Dies kann unter anderem durch Erhitzen oder Reifen entstehen. Dazu zählen unter anderem Schinken oder Wurstwaren wie Salami, Leberwurst und Bockwurst sowie gestückeltes bzw. durch den Fleischwolf gedrehtes Fleisch wie Gulasch, Geschnetzeltes und Hackfleisch.

Mein Kind mag am liebsten weißen Reis, gibt es nährstoffreichere Alternativen?

Naturreis wird im Gegensatz zu weißem Reis nicht geschält, geschliffen und poliert. Dadurch enthält er die Vitamin-B-reichen Außenschichten sowie den Keim. Vielleicht mag Ihr Kind auch gerne Parboiled-Reis, der mit dem Parboiled-Verfahren behandelt wird. Durch Dämpfung gelangen die wasserlöslichen Vitamine und Mineralstoffe aus den Außenschichten und dem Keim ins Innere des Reiskorns. So bleiben trotz Schälen und Polieren nennenswerte Mengen an Vitaminen und Mineralstoffen erhalten. Weitere Vorteile sind: Im Geschmack unterscheidet sich Parboiled-Reis nicht von anderem weißen Reis, das Verfahren verkürzt die Kochzeit und verhindert das Verkleben.

Wie oft dürfen Kartoffel-Fertigprodukte laut DGE-Standard auf den Tisch kommen?

Kartoffel-Fertigprodukte sind zum Beispiel industriell hergestellte Pommes Frites, Kroketten oder Bratkartoffeln. Wegen ihres hohen Verarbeitungsgrades zählen sie zu den sogenannten Kartoffelerzeugnissen und sollten laut DGE-Qualitätsstandard nicht öfter als 4-mal innerhalb von 20 Tagen auf den Tisch von Kitas und Schulen kommen. Das gilt auch für frittierte Kartoffeln, also Pommes Frites.

Welche Getreidearten gibt es? Warum ist Vollkorn so gesund?

Getreide ist die Hauptnahrungsquelle für den Menschen und ein wichtiger Nährstofflieferant. Insgesamt gibt es sieben Getreidearten: Weizen, Gerste, Roggen, Hafer, Mais, Reis und Hirse. Getreidekörner isst man in der Regel nicht roh, sondern in Form von Getreideerzeugnissen wie Mehl, Flocken, Graupen, Grieß und Grütze. „Vollkorn“ heißt, dass ein Getreideerzeugnis zu einem großen Bestandteil (90 bis 100 Prozent) aus Vollkornmehl oder -schrot besteht. Das Korn bleibt, einschließlich des Keimlings und den Randschichten (die äußere Fruchtschale kann entfernt sein) erhalten. Alle Getreidearten gibt es auch als Vollkornvariante zum Beispiel als Vollkornbrot, Natur-/Vollkornreis, Vollkornmehl, Vollkornnudeln oder Vollkorngetreideflocken. In den Randschichten des Korns sind besonders viele Nährstoffe enthalten, weshalb Vollkornprodukte wesentlicher Bestandteil einer gesunden Ernährung sind. Ein weiterer Vorteil: Vollkornprodukte sättigen nachhaltig, da sie den Blutzuckerspiegel nur langsam ansteigen lassen.

Mein Kind liebt fertigen Fruchtjoghurt. Ist das gesund?

Fertige Fruchtjoghurts haben in der Regel einen hohen Zuckergehalt, so dass je nach Menge des zugesetzten Zuckers der Fruchtjoghurt viele Kalorien haben kann. Auch ein fettarmer Fruchtjoghurt kann so ein kalorienreiches Lebensmittel sein. Außerdem ist der Fruchtgehalt in fertigen Fruchtjoghurts meist niedrig. Machen Sie den Fruchtjoghurt doch einfach selbst mit Naturjoghurt, frischen Früchten und einem Klecks Honig. Vielleicht kommt Ihr Kind auf den Geschmack.

Zählen Kuchen, Muffins etc. als Süßigkeiten, wenn sie aus Vollkorn-Teig sind?

Kuchen und andere Backwaren aus Vollkorn-Teig sind konventionellen Backwaren aus Weißmehl vorzuziehen. Dennoch entscheidet der Zuckergehalt darüber, ob es sich um eine Süßigkeit handelt. Dieser ist bei allen Backwaren wie Kuchen oder Plätzchen gewöhnlich sehr hoch, weshalb sie als Süßigkeit eingestuft werden.

Warum gehören Müsliriegel und viele Cerealien, die doch eigentlich gesund sein sollen, zu den Süßigkeiten?

Müsliriegel enthalten zwar gesunde Cerealien, haben gleichzeitig aber auch einen hohen Zuckergehalt. Deshalb sind sie als Süßigkeiten zu werten und stehen am besten entsprechend selten auf dem Speiseplan. Auch die Produkte, die in den Supermärkten häufig im Regal mit Cerealien stehen, sind wegen ihres immensen Zuckergehalts den Süßigkeiten zuzuordnen. Hier schauen Eltern am besten auf die Nährwertangaben der Verpackung.

Oft wird als Beilage zum Mittagessen Blattsalat angeboten. Stimmt es, dass Blattsalat wenige Nährstoffe hat?

Blattsalate verfügen über einen hohen Wasseranteil und wenige Kalorien, liefern aber dennoch viele wertvolle Pflanzenstoffe. So wirkt frischer Blattsalat beispielsweise antioxidativ, das heißt, er bindet schädliche freie Radikale. Gleichzeitig liefert Blattsalat Ballaststoffe, die sich positiv auf die Verdauung und den Stoffwechsel auswirken. 

In Sachen Fleischkonsum hört man so viele unterschiedliche Meinungen: Wie oft sollte mein Kind denn nun Fleisch essen?

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt, dass Kita-Kinder im Alter von 1 bis 4 Jahren maximal 80 Gramm Fleisch pro Woche in der Mittagsverpflegung erhalten. Pro Tag sollten Kinder dieser Altersstufe insgesamt nicht mehr als 30 bis 35 Gramm Fleisch und Wurstwaren verzehren.

Für Kita-Kinder im Alter von 4 Jahren bis zur Vollendung des 7. Lebensjahres empfiehlt die DGE maximal 100 Gramm Fleisch pro Woche. Der tägliche Verzehr sollte in dieser Altersstufe 40 Gramm nicht überschreiten.

Für Schulkinder bis zur Vollendung des zehnten Lebensjahres lautet die Empfehlung: maximal 140 Gramm Fleisch pro Woche. Pro Tag sollten Kinder in diesem Alter nicht mehr als 50 Gramm Fleisch essen.

Ältere Schulkinder (10 bis 19 Jahre) können in der Mittagsverpflegung pro Woche laut DGE 150 Gramm Fleisch erhalten. Je nach Alter und Geschlecht sollte die tägliche Fleischportion nicht mehr als 60 bis 85 Gramm sein.

Mein Kind ist Vegetarier: Was muss ich beachten, damit es trotzdem mit allen Nährstoffen versorgt ist?

Möchte sich ihr Kind vegetarisch ernähren? Das ist kein Problem, solange Sie darauf achten, dass es mit bestimmten Nährstoffen versorgt ist. Eine wichtige Rolle spielt dabei Eisen. Wer auf Fleisch verzichtet, muss andere eisenreiche Lebensmittel essen, um den Bedarf zu decken, beispielsweise Getreideprodukte aus Vollkorn, Gemüsearten wie Erbsen, Fenchel, Mangold, Schwarzwurzeln sowie Hülsenfrüchte. Der Körper kann das in den pflanzlichen Lebensmitteln enthaltene Eisen zudem besser gemeinsam mit einem Vitamin C-reichen Lebensmittel (z. B. Paprika, Brokkoli, Zitrusfrüchte oder einem Glas Orangensaft) aufnehmen. Es ist außerdem empfehlenswert, Milch oder Milchprodukte nicht gleichzeitig mit eisenhaltigen Lebensmitteln zu essen, da Calcium die Aufnahme von Eisen verschlechtert.

In unserem Kindergarten enthält fast jede Mahlzeit Geschmacksverstärker, Konservierungsmittel, Aromen, Farbstoffe und Antioxidationsmittel. Wie ist das zu bewerten?

Generell gilt: Alle zugelassenen Lebensmittel-Zusatzstoffe sind nicht gesundheitsschädlich. Allerdings sollen Kinder im Sinne der Geschmacksbildung die Geschmacksvielfalt von natürlichen Lebensmitteln kennenlernen. Deshalb empfiehlt es sich, in der Kita-Verpflegung prinzipiell Produkte ohne Geschmacksverstärker oder künstliche Aromen zu verwenden. Ein Tipp: Mit der Checkliste „Kita-Verpflegung" können Sie festhalten, was wann auf den Tisch kommt, und erhalten so eine gute Grundlage für das Gespräch mit der Kita-Leitung und dem Caterer.

Warum werden fettreduzierte Lebensmittel empfohlen? Sind reduzierte Lebensmittel nicht immer schon "verändert"?

Die meisten fettreduzierten Lebensmittel oder sogenannte „light“-Produkte sind verändert. So ist bei fast allen fettreduzierten Fruchtjoghurtsorten der Zuckeranteil erhöht und bei fettarmer Wust oftmals der Salzanteil höher. Manchmal werden auch Süßstoffe verwendet, um Zucker und Fett zu sparen und die Kalorien zu senken.
Um Kindern den natürlichen Geschmack von Lebensmitteln nahezubringen, empfehlen wir daher, keine „fettreduzierten“ Lebensmittel zu verwenden. Vielmehr appellieren wir, die Speisen fettarm zuzubereiten, hochwertige Pflanzenöle wie z. B. Rapsöl einzusetzen sowie Fleisch und Wurst aus magerem Muskelfleisch zu verwenden.
In der Vollwertküche gilt häufig noch der Grundsatz, lieber die Sahne als Milch zu nutzen. Dies empfehlen wir nicht. Ab und zu können aber auch Butter und Sahne verwendet werden. Mit einem Trick lässt sich die Menge an Fett reduzieren, ohne dass der Geschmack beeinträchtigt wird: Gehören beispielseise laut Rezept in eine Sauce zwei Becher Sahne, lässt sich einer der Becher Sahne durch die gleiche Menge an Milch ersetzen. 

Rund ums Kochen, Backen, Dünsten

Rund ums Kochen, Backen, Dünsten


Welche Verpflegungssysteme gibt es?

Man unterscheidet vier Verpflegungssysteme: Mischküche, Cook & Chill (Kühlkost), Tiefkühlkost und Warmverpflegung.

Was versteht man unter Mischküche?

Bei diesem Verpflegungssystem werden die Speisen kurz vor dem Verzehr zubereitet und vor Ort serviert. Der Name Mischküche bezieht sich darauf, dass Lebensmittel mit unterschiedlichem Fertigungsgrad verwendet werden. Zum Einsatz kommen sowohl frische und unverarbeitete Lebensmittel wie Obst oder Gemüse als auch Convenience-Produkte, die industriell vorverarbeitet sind. Der Vorteil bei diesem System ist, dass alle Speisen auf den Ausgabezeitpunkt hin produziert werden können, die Anforderungen an Küche und Personal sind aber recht hoch.

Wer mehr erfahren möchte, findet hier ausführlichere Informationen.

Was ist Cook & Chill?

„Cook & Chill“ (auch Kühlkost) heißt übersetzt „Kochen und Kühlen“. In der Regel bereitet eine Zentralküche oder ein industrieller Anbieter die Speisen zu. Kurz bevor sie gar sind, werden sie schnell abgekühlt und bei Temperataturen von 2 bis 3 °C gelagert. Das Essen ist dann etwa drei bis fünf Tage haltbar, vorausgesetzt die Kühlkette ist durchgängig. Am Ausgabeort werden die Speisen auf mindestens 70 °C regeneriert. Mit Mikrowellen-Kost hat das Ganze wenig zu tun. Cook & Chill-Speisen lassen sich am Ausgabeort kurz vor dem Verzehr erwärmen. Weil sie nicht lange warm gehalten werden, schmecken sie besonders frisch. Plus: Der Arbeitsaufwand vor Ort ist gut planbar und eine eigene Küche ist nicht nötig.

Wer mehr erfahren möchte, findet hier ausführlichere Informationen.

Was ist ein Tiefkühlkostsystem?

Küchen, die auf Basis des Tiefkühlkostsystems verpflegen, verwenden überwiegend tiefgekühlte Speisen. Lieferanten von Tiefkühlkost (TK-Kost) sind in der Regel industrielle Anbieter. Die Speisen werden konventionell produziert, anschließend schockgefroren und bei mindestens -18 °C gelagert. Die Speisen werden vor Ort auf eine Temperatur von mindestens 70 °C erwärmt und durch frische Komponenten ergänzt. Dieses System ist in der Handhabung am Ausgabeort besonders einfach und es ist keine eigene Küche erforderlich. Falls der Lieferant die Rezepte der Fertiggerichte allerdings nicht variiert, kann das Essen mit der Zeit langweilig werden.

Wer mehr erfahren möchte, findet hier ausführlichere Informationen.

Was ist ein Warmverpflegungssystem?

Wenn keine eigene Küche zur Verfügung steht, wird die Warmverpflegung neben Cook & Chill und dem Tiefkühlkostsystem häufig eingesetzt. Bei der Warmverpflegung liefert ein Dienstleister das Essen, das vor Ort nur noch portioniert und ausgegeben werden muss. Kalte Komponenten wie Salate und Desserts werden mit angeboten. Das System ist besonders einfach in der Handhabung, allerdings können die Speisen durch lange Warmhaltezeiten an Vitaminen und Geschmack verlieren.

Wer mehr erfahren möchte, findet hier ausführlichere Informationen.

Ist frisches nicht immer besser als "aufgewärmtes" Essen?

Aus ernährungsphysiologischer Sicht sind alle Verpflegungssysteme für die Umsetzung des DGE-Qualitätsstandards geeignet – vorausgesetzt, die Vorgaben werden eingehalten. In der Praxis werden Speisen häufig vier bis sechs Stunden warmgehalten. Dann ist die Qualität des Essens schlecht und Kinder und Eltern beschweren sich zu Recht. Auch beim Aufwärmen von gekühlten oder tiefgekühlten Speisen müssen die Ausgabeküchen Rahmenbedingungen beachten. Werden diese eingehalten, ist die Qualität in allen vier Systemen vergleichbar. In der Praxis ist dies allerdings nicht immer der Fall. Daher ist es ratsam, dass Eltern besonderes Augenmerk auf die Verpflegungssysteme in den Kitas oder Schulen ihrer Kinder haben.

Was ist ein HACCP Konzept?

Das HACCP-Verfahren dient dazu, gesundheitliche Gefahren durch Lebensmittel zu analysieren, zu bewerten und zu kontrollieren. Das HACCP-Verfahren ergänzt eine gute Hygienepraxis mit dem Ziel, potenzielle Gesundheitsgefahren zu vermeiden. Die Abkürzung steht für Hazard Analysis Critical Control Point.

Können Eltern selbst zubereitete Lebensmittel von zu Hause in die Kita oder Schule mitbringen – zum Beispiel für ein gemeinsames Frühstück oder das Schulfest? Was ist in Punkto Hygiene zu beachten?

Generell ist das möglich. Beachten Sie aber bei der Zubereitung bestimmte Hygieneregeln: Waschen Sie beispielsweise Ihre Hände, tragen Sie eine Schürze, achten Sie auf saubere Arbeitsmittel- und -flächen usw. Wer Zuhause Essen zubereitet, vermeidet am besten Lebensmittel, die leicht verderblich sind oder mit Keimen belastet sein können, wie rohe Eier, rohes Fleisch und Geflügel oder Rohmilch. Es ist außerdem ratsam, Kuchen und Gebäck für Schulfeste oder Geburtstage nicht mit Sahne- oder Cremefüllungen zuzubereiten. Außerdem empfiehlt es sich immer, das Mindesthaltbarkeitsdatum zu beachten sowie nur originalverpacktes Eis mitzubringen. Beim Einkauf der Lebensmittel, der Zwischenlagerung zu Hause, dem Transport (mit dem Auto) sowie der Ausgabe in der Einrichtung gilt es, die Kühlkette nicht zu unterbrechen. Bei Festen, die mehrere Stunden oder den ganzen Tag dauern, die Lebensmittel am besten in Kühltheken oder Kühlschränken lagern. 

Wenn unsere Hauswirtschaftskräfte das Essen frisch zubereiten, kostet das vier bis fünf Euro pro Mahlzeit, d.h. 80 bis 100 Euro pro Monat. Das können viele unserer Eltern nicht aufbringen. Wie kann gutes Essen billiger werden?

Leider hat gutes Essen immer seinen Preis, aber es gibt ein paar Stellschrauben. Zunächst fragen Sie am besten die Eltern, wie viel sie für die Mittagsverpflegung ihrer Kinder zahlen würden. Auf dieser Grundlage können Sie im Gespräch mit dem Caterer versuchen, den Speiseplan zu optimieren: Weniger Fleisch und dafür mehr regionale bzw. saisonale Produkte zu verwenden ist nicht nur gesünder, sondern oft auch billiger. Außerdem können Sie sich an lokale Unternehmen für ein Sponsoring wenden. Nähere Infos dazu finden Sie hier

Warum müssen die Schüler ihr Essen immer einen Tag früher vorbestellen anstatt am gleichen Tag spontan zu entscheiden, auf was sie Lust haben, und dann mit Bargeld zu bezahlen?

Wenn die Kinder am Tag vorher vorbestellen, kann der Speisenanbieter seinen Wareneinsatz besser planen. Diese Planungssicherheit reduziert sowohl die Kosten wie auch die Lebensmittelabfälle. Ohne Vorbestellung kann es schon mal vorkommen, dass ein Gericht ausverkauft ist und die Kinder etwas essen müssen, das sie nicht so sehr mögen. Das bargeldlose Bezahlen ist aus organisatorischen Gründen effizienter – allein schon deshalb, weil sich dann keine langen Schlangen an der Kasse bilden und beim Warten das Essen der Kinder kalt wird. Und nicht zuletzt können die Kinder das Bargeld dann nicht für süße Snacks oder Fast Food ausgeben.

Nachtisch in der Kita – muss das unbedingt sein? Und welche Lebensmittel eignen sich dafür am besten?

Prinzipiell ist gegen einen Nachtisch in der Kitaverpflegung nichts einzuwenden. Dabei kommt es auf die Zutaten an. Die üblichen, süßen Nachspeisen wie Puddings und Kuchen enthalten sehr viel Zucker und Fett, und sind daher nur maximal einmal pro Woche zu empfehlen.
Eine gesunde Alternative sind Obst- und Quarkspeisen. Diesen werden von den Kindern gerne gegessen, insbesondere wenn sie ansprechend zubereitet wurden. Die  Rezeptdatenbank der Aktion „Fit Kid“ gibt viele Anregungen für gesunde Nachtische.

Gibt es Empfehlungen für Kinder unter drei Jahren? Sie können ja nicht automatisch das gleiche Essen zu sich nehmen wie die größeren Kinder, zum Beispiel bei der Rohkost.

Ab Ende des ersten Lebensjahres können Kinder langsam an die „normale“ Kost herangeführt werden, abhängig vom individuellen Entwicklungsstand und von Fertigkeiten wie Kauen und Schlucken. Die Erzieherinnen und Erzieher berücksichtigen dies bei am besten schon bei der Speisenauswahl. Wenn in der Gruppe nur Kinder sind, die noch keinen Salat essen können, ist ein entsprechendes Gemüseangebot sinnvoll. Auch kleinere Kinder knabbern schon mit Begeisterung an Gurke, Tomate, Paprika, entdecken ein neues Mundgefühl und einen neuen Geschmack. Diese Geschmacksfindungsphase ist wichtig. Je breiter hier das Angebot ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Kinder diese Lebensmittel auch später mögen.
Zahlreiche Tipps rund um die Verpflegung der Kinder unter drei Jahren zu Hause gibt es  hier.

Wieviel Zucker dürfen Kinder überhaupt essen? Warum verzichten Schulkantinen bzw. Kitas zum Beispiel nicht komplett auf gesüßte Lebensmittel? Wie wertvoll sind Dinkel-/Vollkornkekse, die mit Vollrohrzucker gesüßt sind?

Das Thema Zucker und Süßigkeiten, im Familienalltag zu Hause und in der Kita, bewegt viele Eltern. Zunächst einmal ist Zucker ein Lebensmittel, das weder gut noch schlecht ist. Wir empfehlen den maßvollen Umgang mit Süßem sowohl in der Kita/Schule wie auch zu Hause. Ein Naturjoghurt mit Obst muss beispielsweise nicht unbedingt gesüßt werden, meist reicht die natürliche Süße des Obstes aus. Weitere Infos dazu finden Sie  hier.
Bei aller Kritik am Zuckerangebot ist die Kita auch ein guter Lernort und bietet Kindern die Chance, den richtigen Umgang mit Süßigkeiten zu lernen. Meist ist dies durch die Gruppendynamik und klar definierte Regeln sogar einfacher als im Elternhaus. Hilfreiche Tipps rund um dieses Thema finden Sie im Flyer „Naschen und knabbern – maßvoll mit Genuss“, der hier kostenfrei zum Download zur Verfügung steht. Der Flyer zeigt Ihnen auch, was das richtige Maß an Süßigkeiten ist.
Es spielt übrigens keine Rolle, ob Sie z. B. mit Honig, Sirup oder Vollrohrzucker süßen. Sie haben keine Vorteile gegenüber herkömmlichem Haushaltszucker. Auch Süßstoffe sind keine Alternative. Sie haben zwar keine bzw. weniger Kalorien, fördern aber die Gewöhnung an den süßen Geschmack.
Der „DGE-Qualitätsstandard für die Verpflegung in Tageseinrichtungen für Kinder“ zeigt detailliert, wie ein gesundheitsförderndes Angebot in der Kita aussieht. Hier ist auch der Umgang mit Süßigkeiten geregelt. Zucker beispielsweise wird am besten nur sparsam verwendet. Vielleicht hilft Ihnen der Standard in der Kommunikation mit der Kita. Sie können den DGE-Qualitätsstandard hier kostenfrei bestellen.

Dampf machen für besseres Essen

Dampf machen für besseres Essen


Wie kann ich das Essen an der Schule/in der Kita meines Kindes verbessern?

Warum sollen sich eigentlich die Eltern für besseres Essen in Kita und Schule einsetzen? Könnte das Bundesernährungsministerium die Standards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) nicht einfach in allen Kitas und Schulen Deutschlands verpflichtend einführen?

Schulangelegenheiten sind Ländersache. Und da, wo die Länder die Qualität des Schulessens nicht in ihren Schulgesetzen verankern, ist in der Regel der Schulträger derjenige, der Schulessen bestellt und damit auch entscheidet, was tatsächlich auf den Tisch kommt. Vor diesem Hintergrund hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) den Qualitätsstandard für die Schulverpflegung entwickeln lassen, der erstmals im Jahr 2007 erschienen ist. Seit 2008 fördert das BMEL die Arbeit der Vernetzungsstellen Schulverpflegung in den Ländern, die seitdem vor allem Schulträger und Schulen über den Qualitätsstandard informieren und diese motivieren, den Standard zur Grundlage ihrer Verpflegung zu machen. Ganz aktuell richtet das BMEL ein so genanntes Nationales Qualitätszentrum für gesunde Ernährung in Kita und Schule ein, das die Arbeit der Vernetzungsstellen künftig unterstützen wird. Damit übernimmt auch das BMEL Verantwortung. Mit „Macht Dampf“ gehen wir jetzt konsequent den nächsten Schritt: Wir möchten Sie als Eltern bei unseren Bemühungen mit ins Boot nehmen, die Ernährung unserer Kinder zu verbessern.

Wie gründe ich eine Mensa-AG?

Welche Mitspracherechte haben Eltern bei der Schulverpflegung?

Welche Lebensmittelunverträglichkeiten (hierzu zählen die 14 Allergene) müssen im Speiseplan gekennzeichnet werden?

Zu den 14 kennzeichnungspflichtigen Allergenen gehören:

  • Glutenhaltiges Getreide (namentlich Weizen wie Dinkel und Khorasan-Weizen, Roggen, Gerste, Hafer oder Hybridstämme)
  • Krebstiere
  • Eier
  • Fische
  • Erdnüsse
  • Sojabohnen
  • Milch (einschließlich Laktose)
  • Schalenfrüchte (Mandeln, Haselnüsse, Walnüsse, Kaschunüsse, Pecannüsse, Paranüsse, Pistazien, Macadamia- oder Queenslandnüsse)
  • Sellerie
  • Senf
  • Sesamsamen
  • Schwefeldioxid und Sulphite
  • Lupinen
  • Weichtiere (z. B. Muscheln)

sowie jeweils daraus gewonnene Erzeugnisse.

Muss der Caterer die Speisen auf Lebensmittelunverträglichkeiten hin abstimmen?

Schülern mit Lebensmittelunverträglichkeiten wie Allergien wird die Teilnahme an der gemeinsamen Mahlzeit durch ein spezielles allergenfreien Essensangebot oder eine Auswahl einzelner Komponenten ermöglicht. Die Frage wird am besten bei der Ausschreibung der Verpflegungsleistung, die in der Regel durch die Träger erfolgt, geklärt. Im Leistungsverzeichnis muss detailliert aufgeführt werden, welche Lebensmittelunverträglichkeiten mit welcher Häufigkeit in den verschiedenen Einrichtungen durch die Caterer zu versorgen sind. Neben den Allergien betrifft das vor allem Diabetiker und Unverträglichkeiten wie Histamin, Hühnereiweiß, Fruktose etc. 

Caterer stehen vor der Herausforderung, günstiges und zugleich qualitativ hochwertiges Mittagessen anzubieten. Welcher Preis ist realistisch?

Die Preise für ein Mittagessen in Schulen schwanken beträchtlich. Hier gibt es deutliche Unterschiede zwischen den östlichen und westlichen Bundesländern sowie ein Nord-Süd-Gefälle in Deutschland. In den westlichen Bundesländern sowie den südlichen liegen die Preise höher. Die HAW Hamburg hat in ihrer 2014 durchgeführten bundesweiten Studie zur Qualität der Schulverpflegung für Grundschulen einen Durchschnittspreis von 2,83 Euro, für die weiterführenden Schulen einen Preis von 3,05 Euro ermittelt. In Kitas kostet das Essen durchschnittlich 2,42 Euro. Für die Preise entscheidend sind unter anderem: Können die Lebensmittel täglich in kleinen Mengen direkt im Supermarkt um die Ecke oder für mehrere Tage in größeren Einkaufsverbünden gekauft werden? Wie gut ist die Qualität der Lebensmittel? Wie hoch ist der Anteil der verwendeten Bio-Produkte? Wie viele Menülinien und Komponenten in einem Menü werden angeboten? Wie hoch sind die Personalkosten? Je mehr Kinder und Jugendliche aus einer Küche eines Cateres verpflegt werden, umso günstiger wird der Preis. Das liegt daran, dass die Küche ihre Geräte, ihr Personal und ihren Fuhrpark wirtschaftlicher auslasten kann. 

Was ist das neue Schulprogramm für Obst und Gemüse sowie Milch? An wen kann ich mich wenden?

Ansprechpartner sind die Länder, weil sie für die Durchführung des Programms zuständig sind. Im Schuljahr 2015/2016 nehmen neun Bundesländer am Schulobst- und -gemüseprogramm teil (Baden-Württemberg, Bayern, Bremen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen-Anhalt und Thüringen).
Ab 2017 wird dieses Programm dann mit dem Schulmilchprogramm zusammengefasst. Das neue Programm rückt gesundheitliche Aspekte stärker in den Vordergrund und soll dem rückläufigen Obst- und Gemüse- sowie Milchkonsum entgegenwirken. Das ist wichtig, denn die Kita- und Schulkinder befinden sich in einer Phase, in der ihre Ernährungsgewohnheiten geprägt werden.
Hier erfahren Sie mehr.

Gibt es Empfehlungen für die Ernährung von Kindern unter einem Jahr in der Kita, die noch Breikost bzw. Muttermilch bekommen? Muss der Caterer ein anderes Essen liefern als für die älteren Kinder?

Bei Kindern unter einem Jahr spricht man von der „Säuglingsernährung“. Spezielle Säuglings- und Kleinkinderernährung (wie z. B. das Angebot im Handel) unterliegt der Diätverordnung. Somit muss sich ein Caterer, der vorgefertigte Mahlzeiten mit dem Hinweis auf die Eignung für Säuglinge und Kleinkinder anbietet, ebenfalls an die Vorschriften der Diätverordnung (§2 Abs. 2 S.2) halten. Wenn Tageseinrichtungen die Speisen selbst zubereiten, findet der vorne genannte Absatz der Diätverordnung keine Anwendung. Somit können Tageseinrichtungen Speisen, wie z. B. Beikost für Säuglinge und Kleinkinder, selbst herstellen.
Auch Muttermilch kann in der Kita angeboten werden. Wie dies konkret aussieht, welche Hygienevorschriften zu beachten sind und ganz allgemeine Infos zur Ernährung von Säuglingen und Kleinkindern in der Kita finden Sie im „DGE-Qualitätsstandard für die Verpflegung in Tageseinrichtungen für Kinder“ (S.21 – 24). Sie können den DGE-Qualitätsstandard hier kostenfrei in Broschürenform bestellen. Empfehlungen rund um die Verpflegung und die Beikost von Säuglingen ganz allgemein finden Sie  hier.
 

Die Experten auf einen Blick

Die Experten auf einen Blick


SONJA FAHMY

Diplom-Oecotrophologin, Fachberaterin bei der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE), mit den Schwerpunkten Kitaverpflegung (IN FORM Projekt Fit Kid) und Schulverpflegung (IN FORM Projekt Schule + Essen = Note 1)


beantwortet Fragen rund um die Verpflegung für Kinder ab drei Jahren in Kita, Schule und Zuhause

MARIA FLOTHKÖTTER

Diplom-Oecotrophologin, Leiterin des Netzwerks „Gesund ins Leben“ beim aid infodienst Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz e.V.


beantwortet Fragen rund um die Ernährung von Säuglingen und Kleinkindern bis zu drei Jahren – in Kitas und Zuhause

CHRISTOPH BIER

Diplom-Oecotrophologe, Leiter der Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung Saarland, Sprecher der bundesweiten IN-FORM-Vernetzungsstellen Kita- und Schulverpflegung


beantwortet organisatorische Fragen rund um die Verbesserung der Kita- und Schulverpflegung 

DR. BIRGIT BRAUN

Diplom-Oecotrophologin und Doktorin der Agrarwissenschaften, Leiterin der Vernetzungsstelle Schulverpflegung Schleswig-Holstein


beantwortet organisatorische Fragen rund um die Verbesserung der Kita- und Schulverpflegung 

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HILFREICHE MATERIALIEN

    

"Alles erste Sahne?" Die Klassenumfrage


Hat’s geschmeckt?“ – Der Essenskalender

In den Essenskalender tragen Sie über zwei Wochen hinweg ein, was Ihr Kind in der Schule / Kita zu essen bekommt. Das Essen können Sie nach drei Kriterien bewerten: War es noch warm/frisch? War es appetitlich? Wie gut hat es geschmeckt? Dazu gibt es jeweils ein Symbol zum Ankreuzen. Der Essenskalender bietet Ihnen eine erste individuelle Bewertungsgrundlage und ist auch schon zum Ausfüllen mit kleinen Kindern geeignet.

Der Essenskalender zum Selbstausdrucken

„Kantine auf dem Prüfstand“ – Der Qualitäts-Check für Schulen

Der Qualitäts-Check hilft Ihnen zu überprüfen, ob zentrale Kriterien des DGE-Qualitätsstandards in der Schulkantine eingehalten werden. Der Check ist ein Instrument für Eltern, die sich engagieren und sich für gutes Schulessen einsetzen. Vorkenntnisse sind dazu nicht nötig. Zutreffendes kreuzen Sie einfach an (z.B. Wie abwechslungsreich ist die Wochenplanung? Wie häufig gibt es Gemüse/Obst/Fleisch etc.? Sind die Speisen noch warm? Wie werden die Speisen präsentiert?). Der Qualitäts-Check hilft Ihnen, die Schulverpflegung fundiert und objektiv zu bewerten – das ist die beste Basis für Gespräche mit der Schulleitung oder dem Caterer.

Der Qualitäts-Check für Schulen zum Selbstausdrucken

Das Beste Essen für mein Kind - Broschüre für Eltern

In der Broschüre finden Sie wertvolle Unterstützung, wie Sie sich für eine gute Verpflegung in der Kita oder Schule Ihres Kinds einsetzen können. Außerdem gibt es Rezepte für gesunde Pausensnacks und Tipps für die leckere und schnelle Küche Zuhause.

Broschüre für Eltern zum Selbstausdrucken

„Alles erste Sahne?“ – Die Klassenumfrage

Mit Hilfe der Klassenumfrage können Sie herausfinden, wie zufrieden die anderen Eltern und Kinder in der Klasse mit der Verpflegung sind. Über Multiple Choice-Fragen erhalten Sie ein umfassenderes Stimmungsbild: Wie wird das Essen generell bewertet? Was fehlt Eltern/Kindern? Was finden sie gut? Die Ergebnisse illustrieren den Handlungsbedarf vor Ort und liefern die Fakten für ein Gespräch mit der Schulleitung oder dem Caterer.

Die Klassenumfrage zum Selbstausdrucken

„Alles erste Sahne?“ – Musteranschreiben zur Klassenumfrage für Schülerinnen und Schüler

Mit dem Musteranschreiben gewinnen Sie andere Schülerinnen und Schüler für die Klassenumfrage und informieren sie, wie's geht.

Musteranschreiben zur Klassenumfrage zum Selbstausdrucken

„Alles erste Sahne?“ – Musteranschreiben zur Klassenumfrage für Eltern

Mit dem Musteranschreiben gewinnen Sie andere Eltern für die Klassenumfrage und informieren sie, wie's geht.

Musteranschreiben zur Klassenumfrage für Eltern zum Selbstausdrucken

"Liebe Eltern" – Musteranschreiben zur Gewinnung von Eltern

Das Musteranschreiben erleichtert Ihnen die Ansprache anderer Eltern, um sich gemeinsam für das Thema Verpflegung in Kita bzw. Schule einzusetzen.

Musteranschreiben zur Gewinnung von Eltern zum Selbstausdrucken

Musteranschreiben zur Ansprache von Kita- oder Schulleitung

Mit dem Anschreiben können Sie sich an die Leitung der Kita oder Schule Ihres Kindes wenden und auf mögliche Mängel in der Verpflegung hinweisen – natürlich ganz freundlich.

Musteranschreiben zur Ansprache von Kita- oder Schulleitung zum Selbstausdrucken

Musteranschreiben zur Gründung einer Mensa AG, wenn Verpflegung neu eingeführt wird

Wenn an der Schule Ihres Kinds die Mittagsverpflegung neu eingeführt wird, können Sie gemeinsam mit anderen Eltern eine Mensa-AG gründen. Nutzen Sie das Anschreiben, um andere Eltern dafür zu gewinnen.

Musteranschreiben zur Gründung einer Mensa AG zum Selbstausdrucken

Musteranschreiben zur Gründung einer Mensa-AG, wenn Qualitätsmängel auftreten

An der Schule Ihres Kinds gibt es schon eine Mittagsverpflegung, aber Sie sind nicht zufrieden? Dann nutzen Sie das Anschreiben und trommeln Sie andere Eltern zu einer Mensa-AG zusammen und setzen sich gemeinsam für gesundes und leckeres Essen ein.

Musteranschreiben zur Gründung einer Mensa-AG zum Selbstausdrucken

Verpflegung in Schulen

Ergebnisse einer bundesweiten Studie: Wie gut ist das Essen in Deutschlands Schulen? Wie gut schmeckt es den Schülern? Und wie kann das Essen in den Schulmensen besser werden? Die Ergebnisse dieser umfangreichen Studie zeigen: Die Schulen sind auf einem guten Weg. Aber vieles kann noch besser werden.

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Der Essenskalender zum Selbstausdrucken

„Kantine auf dem Prüfstand“ – Der Qualitäts-Check für Kitas

Der Qualitäts-Check hilft Ihnen zu überprüfen, ob zentrale Kriterien des DGE-Qualitätsstandards in der Kita eingehalten werden. Der Check ist ein Instrument für Eltern, die sich engagieren und sich für gutes Kitaessen einsetzen. Vorkenntnisse sind dazu nicht nötig. Zutreffendes kreuzen Sie einfach an (z.B. Wie abwechslungsreich ist die Wochenplanung? Wie häufig gibt es Gemüse/Obst/Fleisch etc.? Sind die Speisen noch warm? Wie werden die Speisen präsentiert?). Der Qualitäts-Check hilft Ihnen, die Kitaverpflegung fundiert und objektiv zu bewerten – das ist die beste Basis für Gespräche mit der Kita-Leitung oder dem Caterer.

Der Qualitäts-Check für Kitas zum Selbstausdrucken

Das Beste Essen für mein Kind - Broschüre für Eltern

In der Broschüre finden Sie wertvolle Unterstützung, wie Sie sich für eine gute Verpflegung in der Kita oder Schule Ihres Kinds einsetzen können. Außerdem gibt es Rezepte für gesunde Pausensnacks und Tipps für die leckere und schnelle Küche Zuhause.

Broschüre für Eltern zum Selbstausdrucken

"Liebe Eltern" – Musteranschreiben zur Gewinnung von Eltern

Das Musteranschreiben erleichtert Ihnen die Ansprache anderer Eltern, um sich gemeinsam für das Thema Verpflegung in Kita bzw. Schule einzusetzen.

Musteranschreiben zur Gewinnung von Eltern zum Selbstausdrucken

Musteranschreiben zur Ansprache von Kita- oder Schulleitung

Mit dem Anschreiben können Sie sich an die Leitung der Kita oder Schule Ihres Kindes wenden und auf mögliche Mängel in der Verpflegung hinweisen – natürlich ganz freundlich.

Musteranschreiben zur Ansprache von Kita- oder Schulleitung zum Selbstausdrucken

Verpflegung in Kindertageseinrichtungen

Ergebnisse einer bundesweiten Studie: Wie gut ist das Essen in Deutschlands Kitas? Und wie kann es verbessert werden? Hier finden Sie eine umfangreiche Studie zur Qualität des Essens in Kitas.

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Gute Ernährung
Gutes Essen ist wichtig – dem stimmen wir alle zu. Aber wie wirkt gutes Essen eigentlich auf Kopf, Körper und Herz? Erfahren Sie hier mehr!
Extraportion Wissen
Für ein gesundes Aufwachsen brauchen Kinder gutes Essen. Das beginnt zu Hause am Küchentisch – und geht weiter mit einer ausgewogenen Verpflegung in Kita und Schulmensa.